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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

31. August 2014

Von Renditen, Geldanlagen und Liquidität

Wibke Hock, Direktorin Team Kirche Westfalen-Lippe-Leer, freut sich mit Thomas Sauerwein, Verwaltungsleiter (links), und Marc Schröder, Leiter der Finanzabteilung, beide Ev. Kirchenkreis Unna, über die positive Wertentwicklung der Geldanlagen.

Auch der Ev. Kirchenkreis Unna muss wirtschaften und wie ein Unternehmer sein Geld möglichst vermögenswirksam anlegen. Ziel ist es dabei, mit dem anvertrauten Geld wirtschaftlich zu arbeiten und dennoch Liquiditäts- und Sicherheitsbedürfnisse und sowie den eigenen Anspruch an Nachhaltigkeit zu erfüllen.

Der Evangelische Kirchenkreis Unna hat sich frühzeitig für eine maßgeschneiderte Finanzstruktur entschieden. Thomas Sauerwein, Verwaltungsleiter, und Marc Schröder, Leiter Finanzabteilung, verantworten die Geldanlagen. Im Magazin „Perspektiven“ der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) erläutern sie das komplexe Anlagengeschäft des Kirchenkreises:

Perspektiven: Welche Erfahrungen haben Sie mit der strukturierten Vermögensanlage gemacht?
Thomas Sauerwein: Bereits mein Vorgänger hat gemeinsam mit der Bank für Kirche und Diakonie für eine maßgeschneiderte Mischung aus verschiedenen Anlageklassen und Laufzeiten gesorgt. Ich kann sagen, dass wir seit meinem Amtsantritt 2008 keinen einzigen Euro verloren haben und das, obwohl die Situation an den Finanzmärkten alles andere als ruhig war. Ob Lehman-Pleite oder Euro-Schuldenkrise – nach anfänglicher Skepsis hat mich sowohl das Instrumentarium KD-Vermögensanalyse als auch die enge persönliche Betreuung überzeugt. Lassen Sie es mich so zusammenfassen: Wir hatten sicheres Geleit in schwierigen Zeiten.

Perspektiven: Wie sind Ihre Anlagen aufgebaut?
Marc Schröder: Für uns ist wichtig, auf Dauer ausreichende Erträge für unsere Aufgaben zu erwirtschaften. Wir haben uns breit aufgestellt und denken langfristig. Im Endeffekt bilden wir mit unseren Geldanlagen das ganze Anlagespektrum mit Geld-, Substanz- und Sachwerten ab. Eine Ausnahme bilden Rohstoffe, die wir aus ethisch-nachhaltiger Sicht ablehnen. Über eine Fälligkeitsstruktur im festverzinslichen Anlagebereich, die auf 10 Jahre ausgerichtet ist, sichern wir uns eine gute durchschnittliche Verzinsung. Orientierung für Entscheidungen geben uns unsere Anlagerichtlinien. Im Bereich der westfälischen Landeskirche waren wir übrigens die ersten, die diese verabschiedet haben.

Perspektiven: Wie zufrieden sind Sie?
Sauerwein: Dank der Entscheidung von damals kommen wir mit der anhaltenden Niedrigzinssituation gut klar. Unsere Anforderungen an Liqui¬dität, Sicherheit, Rentabilität und ethischer Nachhaltigkeit sind erfüllt. Und die Rendite von deutlich über 3 % p.a. im letzten Jahr (2013, inkl. nicht realisierter Kursgewinne) kann sich auch sehen lassen.