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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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06. März 2014

Einsatz für den Frieden in der Ukraine

Aufruf zu Verhandlungen und zum Gebet
Angesichts der sich zuspitzenden Krise in der Ukraine und auf der Krim-Halbinsel ruft die evangelische Kirche dazu auf, alle diplomatischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Konflikt friedlich zu lösen. "Statt das Militär zu mobilisieren, kann es in der jetzigen Situation nur heißen, dass sich alle Seiten möglichst schnell an einen Tisch setzen und in Verhandlungen nach friedlichen Lösungen für eine rasche Beilegung der Krise suchen", so der EKD-Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms. Der Ukrainische Kirchenrat hatte zuvor an die internationale Gemeinschaft appelliert, alles für den Erhalt des Friedens in der Ukraine zu tun. Auch der Moskauer Patriarch Kyrill kündigte an, sich für eine friedliche Lösung des russisch-ukrainischen Konfliktes um die Krim einzusetzen. Für den Frieden beten
Die Friedensbeauftragte der Ev. Kirche von Westfalen und Superintendentin Annette Muhr-Nelson ruft zudem auf, für die Menschen in der Ukraine zu beten: "Wir drücken damit ja auch die Solidarität mit den vielen Menschen aus der Ukraine, vor allem Mitglieder der jüdischen Gemeinde, aus, die bei uns im Kreis Unna leben und sich Sorgen um ihre Angehörigen und Freunde in der ehemaligen Heimat machen." Sie bittet daher die Gemeinden in das Gebet um Frieden für die Ukraine mit einzustimmen.. Die Ev. Kirche von Deutschland hat hierzu einen Vorschlag veröffentlicht. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater, wir beklagen vor Dir den Streit und die Zwietracht in der Ukraine. Du kannst die Herzen der Menschen wenden. Lass sie Frieden suchen statt Krieg, gegenseitige Hilfe statt Vorherrschaft , und Gerechtigkeit statt eigenem Vorteil. Zeige den Verantwortlichen und Mächtigen den Weg des Friedens. Stehe den Gläubigen, Gemeinden und Kirchen bei, Deinen Frieden zu bezeugen. Gib allen Menschen Kraft, der Versuchung zur Gewalt zu widerstehen. So bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn und Erlöser. AMEN. ds