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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

11. November 2013

Geld, Familien, Flüchtlinge und zukünftige Arbeit

Das Bodelschwingh-Haus in Methler ist Tagungsort der Herbstsynode 2013.

Auch auf der diesjährigen Herbsttagung der Kreissynode stehen traditionell die Finanzen im Vordergrund. Die Synodalen beraten und beschließen den Haushalt für das kommende Jahr. Insgesamt 8,9 Mio Euro stehen den Gemeinden und Diensten im Kirchenkreis aus Kirchensteuermittel zur Verfügung. Das ist eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. "Die Steigerung freut uns, sind wir so doch nicht zu Einschnitten gezwungen. Die Teuerungsrate und die steigenden Einkommen lassen aber auch keine großen Spielräume zu", so Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein. Die sei eine stabile Seitwärtsentwicklung, die sich zurzeit bei den Kirchensteuereinnahmen abzeichnete. Inhaltlich steht eine Stellungnahme zum "Familienpapier" der Ev. Kirche von Westfalen an. Seit einem Jahr wird die Hauptvorlage "Familien heute" in den Gemeinden und Diensten beraten. Die gesammelten Ergebnisse münden in eine gemeinsame Erklärung, die wiederum an die Landeskirche geht. Einen Zwischenbericht hören die 130 Synodalen im Bodelschwinghhaus in Kamen Methler, der unter der Überschrift "Gemeinsame Dienste" steht. Wie arbeiten Gemeinden und kirchenkreisliche Ebenen zukünftig zusammen? Diese Frage hat sich die Synode gestellt und arbeitet an drei Szenarien. Ein Szenanario stellt die Ortsgemeinde dabei in den Mittelpunkt kirchlichen Handelns, ein anderes eher die kirchenkreisliche Ebene, eine dritte ist eine Mischform aus den beiden.  Auch zum Thema Flüchtlinge liegt der Synode ein Antrag vor: eine zielgerichtetere Unterstützung der Arbeit in Unna-Massen wird die Synode beraten. Die Synode beginnt um 14 Uhr mit einer Andacht und endet gegen 18.30 Uhr. Zur Tagesordnung hier