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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

01. Oktober 2013

Gesund zurück zum Arbeitsplatz durch Eingliederungsmanagement

Wer nach längerer Krankheit wieder in den Beruf einsteigt, braucht Unterstützung. Dazu haben die Mitarbeitervertretungen im Kirchenkreis mit ihrem Arbeitgeber eine Eingliederungshilfe ins Leben gerufen.

Nach langer Krankheit, und dazu zählt alles ab sechs Wochen, und der damit verbundenen Abwesenheit vom Arbeitsplatz, fällt der Wiedereinstieg oft schwer. Der Umfang und die Art der bisherigen Tätigkeiten können eventuell nicht mehr so geleistet werden wie vorher, möglich sind auch Beeinträchtigungen, die eine andere Arbeitsweise erfordern. All dies führt zu Unsicherheiten, bei dem wieder gesunden Mitarbeitenden wie auch im Kollegium. Hier soll das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) helfen. "Wir bieten deshalb allen unseren Beschäftigten, die längere Zeit erkrankt sind, unsere Unterstützung an. Hier sind wir als Arbeitgeber auch gesetzlich in der Pflicht", so stellt Personalleiter Andreas Kunze das System vor. Zur Förderung und zum Schutz der Gesundheit am Arbeitsplatz hat der Deutsche Bundestag die Arbeitgeber verpflichtet, das Eingliederungsmanagement einzuführen. Und so haben die Mitarbeitervertretungen des Kindergartenwerkes, des Offenen Ganztages und des Hauses der Kirche mit der Verwaltungsleitung eine Vereinbarung über das BEM getroffen. Hierin sind im wesentlichen die Schaffung eines Integrationsteams und  Einzelmaßnahmen mit betroffenen Mitarbeitenden vereinbart. "All diese Maßnahmen haben drei Ziele: zunächst die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und langfristig aufrecht zu erhalten, aber auch die Arbeitszufriedenheit und Motivation zu steigern, und nicht zuletzt Fehlzeiten und Krankheitskosten zu reduzieren", so Kunze. Mitarbeitende, die länger erkrankt sind, werden daher zukünftig angeschrieben und eingeladen, am BEM teilzunehmen. Mit einer Datenschutz- und einer Schweigepflichtvereinbarung sichern sich alle Beteiligten die notwendige Vertraulichkeit zu. In Gesprächen und anhand eines Fragenbogens werden mögliche Veränderungen nach längerer Krankheit erfragt, immer mit dem Ziel eines gelingenden Einstieges zurück an den Arbeitsplatz. Denn, so Kunze: "Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben, dass sie zufrieden und ohne Beschwerden ihren Aufgaben nach gehen können." Mehr zur Thema hier ds