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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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19. Oktober 2011

Altern in Deutschland und Tansania

Der Tansania-Arbeitskreis (TAK) lud gemeinsam mit dem Regionaldienst des Amtes für MÖWe zu einem Seminartag ein, der sich dem Thema  "Altern in Deutschland und Tansania" widmete. Trotz des schönen Herbstwetters kamen über 30 Teilnehmer aus dem ganzen Kirchenkreis und dazu 3 Gäste aus dem Kirchenkreis Wittgenstein und zwei Tansanier, die z.Zt. in Deutschland leben. Im Zentrum stand ein Bericht über ein Seminar, dass im letzten Jahr in Tansania zum gleichen Thema stattgefunden hat. Caroline Shedafa, Studienleiterin der VEM (Vereinte Evangelische Mission) in Bethel und Ute Sattler, die ein Jahr in Tansania als Lehrerin gearbeitet hat, stellten die Ergebnisse vor. Die Probleme und Anforderungen zum Thema Altern sind sowohl in der tansanischen Kirche als auch in der deutschen Kirche zunehmend von Bedeutung. Trotz der gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede wurden einige Parallelen deutlich: so müssen auch in der tansanischen Gesellschaft die Frauen mehr und mehr mitarbeiten. In den Städten, so führte Pfarrer Mbowe (Dar es Salaam) aus, haben die Menschen Zukunftsängste, da sie nicht wissen, wer sie im Alter versorgen wird. Eine Rentenversicherung gibt es höchstens rudimentär und für Witwen entfällt diese völlig. Einen Lösungsansatz hierzu versucht die Schweizer Organisation (Kwa Wazee), die eine geringe Grundrente an bedürftige Witwen im ländlichen Bereich zahlt. Auf deutscher Seite wurde insbesondere der Bedarf an Schulungen und aktiver Einbeziehung der "fitten" Alten als ehrenamtliche Helfer herausgestellt. Jochen Laible von der Diakonie Ruhr Hellwig berichte von den hierzu bereits laufenden Aktivitäten. Auch bisher wurden schon Altenheime etc. in die Besuchsprogramme für tansanische Gäste einbezogen. Thematisiert werden könnte hier auch die Möglichkeit der Bereitstellung von Praktika-Plätzen für Interessierte aus tansanischen Gemeinden bei uns. Werner Döpke