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Die Christuskirche in Bergkamen-Rünthe wurde nach dem 2. Weltkrieg zunächst als Gemeindesaal gebaut, 1959 zur Kirche umgebaut und im gleichen Jahr als Lutherkirche eingeweiht. 2004 wurde die Lutherkirche umgebaut und grundlegend neugestaltet. Die räumliche Grundstruktur der ehemaligen Christuskirche (1989 abgerissen) wurde hierbei zugrunde gelegt. Augenfällig an dem Kirchraum ist der Verzicht auf ein klares vorne und hinten und damit die Betonung von Gemeinschaft und Kommunikation. Die Gemeinde versammelt sich um den in der Mitte stehenden Altar. Als die Ev. Kirchengemeinden Rünthe und Oberaden fusionierten, gab es in der neuen Gemeinde zwei Lutherkirchen, so wurde diese Kirche 2008 in Christuskirche umbenannt.

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Archiv

16. April 2011

Kanone für die Vater-Kind-Arbeit

Hubert Gerhold an der Suppenkelle und Dirk Heckmann versorgen die Gäste aus der neuen Küche

Durch die Straßen von Unna-Lünern zieht ein herzhafter Geruch von Gemüse, Kräutern und Würstchen. Aus dem blau-schwarz lackierten Anhänger, der am Straßenrand steht, dampft es ordentlich. Ganz gespannt stehen im großen Halbkreis Mitarbeitende der Männerarbeit des Evangelischen Kirchenkreises, Nachbarn und Freunde. Hier wird gerade die Premiere für das neue Fahrzeug der Vater-Kind-Arbeit gefeiert: eine große Gulaschkanone. "Wir verpflegen bei unseren Veranstaltungen wie dem Vater-Kind-Festival im Mai viele Menschen, da können wir eine eigene Küche doch toll gebrauchen!" erzählt Pfarrer Dirk Heckmann stolz von seiner neuen Errungenschaft. Zunächst im Internet ersteigert, wurde die fahrbare Kochstelle von Hubert Gerhold aus Lünern komplett überholt. "Jede Schraube wurde dabei gelöst und jedes Blech neu lackiert. Soll ja auch nach was aussehen" berichtet der Bastler von den Arbeiten. Da versteht sich von selbst, dass die gesundheitsamtliche Kontrolle ohne Beanstandung verlief. Jetzt kann Gerhold beweisen, dass er nicht nur die Gulaschkanone auf Vordermann bringen, sondern auch etwas Leckeres auf ihr fertig stellen kann. Seit dem frühen Nachmittag am Freitag wurde geschnibbelt und gekocht - erst eine kräftige Brühe, dann das Gemüse und zu guter Letzt die Würstchen. Pünktlich mit dem Glockenschlag um 18 Uhr ist es soweit: die erste Portion wird aus dem 80-Liter-Gefäß aufgetischt. Das 200-Liter-Becken bleibt heute noch ungenutzt, aber bei zukünftigen Einsätzen wird es bestimmt auch aus dem großen Topf duften. Anfragen hierfür aus Gemeinden und Vereinen liegen auch schon vor. dish