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Dorfkirche Bausenhagen Die Evangelische Dorfkirche ist zwischen 1180 und 1200 als romanische Wehrkirche errichtet worden. Seit über 800 Jahren wird in ihr den Menschen das Wort Gottes verkündet.Bis zum Bau einer neuen katholischen Kirche im Jahr 1875 ist sie als St. Agnes-Kirche von beiden Konfessionen („simultan“) genutzt worden. In den Jahren 1997/98 wurde die Kirche grundsaniert. Anschließend erhielt sie eine zeitgenössischen Innenausstattung und sieben moderne Fenster; sie alle beruhen auf einem der „Ich bin“–Worte Jesu aus dem Johannesevangelium. Der Künstler Andreas Felger aus Gnadenthal (Limburg) hat diese „Predigten aus Glas“ entworfen. Das Deckenfresko mit einem Durchmesser von 140 cm zeigt Christus, den Weltenrichter („Christus Panokrator“) und stammt aus der Entstehungszeit der Kirche. Es wurde 1957 unter Putzschichten wiederentdeckt.

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Archiv

16. April 2011

Kanone für die Vater-Kind-Arbeit

Hubert Gerhold an der Suppenkelle und Dirk Heckmann versorgen die Gäste aus der neuen Küche

Durch die Straßen von Unna-Lünern zieht ein herzhafter Geruch von Gemüse, Kräutern und Würstchen. Aus dem blau-schwarz lackierten Anhänger, der am Straßenrand steht, dampft es ordentlich. Ganz gespannt stehen im großen Halbkreis Mitarbeitende der Männerarbeit des Evangelischen Kirchenkreises, Nachbarn und Freunde. Hier wird gerade die Premiere für das neue Fahrzeug der Vater-Kind-Arbeit gefeiert: eine große Gulaschkanone. "Wir verpflegen bei unseren Veranstaltungen wie dem Vater-Kind-Festival im Mai viele Menschen, da können wir eine eigene Küche doch toll gebrauchen!" erzählt Pfarrer Dirk Heckmann stolz von seiner neuen Errungenschaft. Zunächst im Internet ersteigert, wurde die fahrbare Kochstelle von Hubert Gerhold aus Lünern komplett überholt. "Jede Schraube wurde dabei gelöst und jedes Blech neu lackiert. Soll ja auch nach was aussehen" berichtet der Bastler von den Arbeiten. Da versteht sich von selbst, dass die gesundheitsamtliche Kontrolle ohne Beanstandung verlief. Jetzt kann Gerhold beweisen, dass er nicht nur die Gulaschkanone auf Vordermann bringen, sondern auch etwas Leckeres auf ihr fertig stellen kann. Seit dem frühen Nachmittag am Freitag wurde geschnibbelt und gekocht - erst eine kräftige Brühe, dann das Gemüse und zu guter Letzt die Würstchen. Pünktlich mit dem Glockenschlag um 18 Uhr ist es soweit: die erste Portion wird aus dem 80-Liter-Gefäß aufgetischt. Das 200-Liter-Becken bleibt heute noch ungenutzt, aber bei zukünftigen Einsätzen wird es bestimmt auch aus dem großen Topf duften. Anfragen hierfür aus Gemeinden und Vereinen liegen auch schon vor. dish