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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

25. Oktober 2010

Chance oder Handicap?

Podiumsgespräch zur konfessionsverschiedenen Ehe OPHERDICKE. Seit dem sich ein ökumenischer Arbeitskreis seit 1998 aktiv um die Ökumene in Holzwickede und Opherdicke bemüht, sind die ökumenischen Aktivitäten so vielfältig geworden, dass man das Jahr 2010 zum "Jahr der Ökumene" für ganz Holzwickede erklärt hat und das auch gemeinsam feiert. Am Ende dieses ökumenischen Jahres soll dann im Januar 2011 eine ökumenische Partnerschaftsvereinbarung zwischen den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden hier in Holzwickede unterzeichnet werden. In einem Teil dieser Vereinbarung heißt es: "Konfessionsverbindenden Ehen und Familien kommt durch das Ja zum Partner anderer Konfession als Keimzelle praktischer Ökumene eine besondere Bedeutung zu. Wir vereinbaren daher, uns konfessionsverbindender Ehen und Familien dieser Bedeutung entsprechend anzunehmen, indem wir ihnen und uns bewusst machen, wie eine wechselseitige Anteilnahme am geistlichen Reichtum unserer Konfessionen unser Leben bereichern kann." Die beiden Ökumenepartnerinnen in Holzwickede und Opherdicke wollen "Ökumene im Alltag erlebbar machen". Die Verbundenheit der Konfessionen wurde jetzt im Rahmen eines Podiumsgespräches in der Ev. Kirche in Opherdicke unter dem Thema "Die konfessionsverschiedene Ehe - Handicap oder Chance ?" lebhaft diskutiert. Dr. Johanna Will-Armstrong (Landeskirchenrätin EKvW), Dr. Michael Hardt (Leiter der Bistumskommission für Ökumene im Erzbistum Paderborn), Dr. Gabriele Gaukel und Dr. Christoph Gaukel (beide vom Leitungskreis Netzwerk Ökumene - Konfessionsverbindende Paare), nahmen an diesem ökumenischen Gespräch teil. Trotz fortschreitender ökumenischer Annäherung scheint es bei den zukunftsbestimmenden Themen wie Ehe und Familie ein gemeinsames Ziel noch nicht zu geben. "Konfessionsverschiedene Paare" werden wohl doch "weiterhin den Schmerz der Spaltung mittragen und erleiden", brachte Dr. Gabriele Gaukel ein Ergebnis der Diskussion mit einem Zitat auf den Punkt. Eine Ökumenische Trauung gäbe es nicht.Tonino Nisipeanu