Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Die Kirche wurde nach Grundsteinlegung am 28. Juni 1953 und tatkräftiger Mithilfe während der Bauzeit am 1. Advent 1955 eingeweiht. Im Jahr 2013 wurde eine durch einen Raumteiler geschützte Gedenkkapelle eingerichtet und ein Durchgang zum Gemeindehaus errichtet. An der Wand neben dem Altarraum zeigt ein Putzschnitt den „Sinkenden Petrus“. Die Orgel ist eine Steinmann-Orgel von 1978 . Drei Glocken rufen die Gemeinde zum Gebet und Gottesdienst. Sie tragen die Aufschriften: „Er ist unser Friede“, „Land, Land, Land höre des Herrn Wort!“ und „Ehre sein Gott in der Höhe“ .

Zurück zur Seite

Archiv

18. August 2010

Beratung für Loveparade-Opfer

UNNA.   Die schrecklichen Bilder von der diesjährigen Loveparade in Duisburg sind noch nicht verblasst und der Streit um die Verantwortlichkeit auf politischer Ebene ist in vollem Gange. "Wir aber haben vor allem die Opfer der Tragödie im Blick", stellt Steffen Baumann, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, heraus. In den 90er Jahren war er selbst begeisterter Raver und zeigt sich deshalb auch persönlich von den Geschehnissen betroffen. Auch im Kreis Unna müssen Familien unmittelbar mit den Folgen der Loveparade-Katastrophe umgehen. Verstört zurückgekehrte Teilnehmer müssen über das unmittelbare tragische Erlebnis hinaus nachhaltig seelisch aufgefangen werden. Psychologische Hilfe finden sie bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diakonie. Ausgebildete Fachkräfte, die über einen intensiven Erfahrungsschatz in der Beratung von traumatischen Situationen verfügen, bieten zeitnah Beratungsgespräche an. "Starke Trauerreaktionen über das Miterlebte sind zu erwarten", erklärt Berater Matthias Schlegel. "In dieser lebensbedrohlichen Situation haben die Teilnehmer einen absoluten Kontrollverlust erlebt, der zu heftigen Albträumen, unauslöschlichen Schreckensbildern, überflutender Schreckhaftigkeit, emotionaler Stumpfheit sowie deutlichen Störungen des Sozial- und Arbeitslebens führen kann." Diese Folgen können zu langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, wenn sie nicht therapeutisch behandelt werden. Die Beratungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg bietet Familien, Eltern oder Einzelnen, die sich im Dickicht solch unterschiedlicher psychischer Reaktionen überfordert fühlen, Hilfe an, zwischen "normaler" Trauer und Traumatisierung zu unterscheiden und die besten Unterstützungsmöglichkeiten herauszufiltern. Zu diesem Zweck können kurzfristig Klärungsgespräche vereinbart werden, auch um eine eventuelle Wartezeit bei einem spezialisierten Traumatherapeuten zu überbrücken. Kontakt: Telefon 02307 /94 74 30.Tonino Nisipeanu