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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

09. April 2010

Österliche Kinderkirche in der Oberadener Martin-Luther-Kirche

BERGKAMEN.   Einmal im Monat besucht der 10 jährige Frederik Beyer den Gottesdienst. Der Grundschüler aus Oberaden ist eines von etwa 35 Kindern, die regelmäßig an der Aktion "Kindergottesdienst-Werkstatt" der Ev. Martin- Luther- Kirchengemeinde Bergkamen teilnehmen. Die Kinder treffen sich abwechselnd in der Rünther Christuskirche und der Oberadener Martin-Luther-Kirche. Unter der Leitung von Rünthes Pfarrerin Sabine Sarpe bereiteten sich die jungen Christen auf die österliche Passionsgeschichte vor. Mit viel Einfühlungsvermögen verstand es Sabine Sarpe, direkt im Chorraum am Altar eine bunte Geschichte von Hasenmuttis und Hasenkindern zu erzählen. Bei der anschließenden Diskussion über die österliche Erzählung wurde auch dem Beobachter schnell klar, wie wichtig auch in unserer Zeit das Vorlesen einer Geschichte für Kinder ist; wie Kinder so spielerisch auf ein bedeutendes Thema vorbereitet werden können und ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Zusammenhänge des Erzählten lenken. Aber nicht das "Pauken" von religiösen Themen steht bei der Arbeit von Sabine Sarpe im Vordergrund, sondern der spielerische Umgang mit biblischen Themen. Nach Abschluss des Gottesdienstes ging es in das Gemeindezentrum der Martin-Luther- Kirche, um gemeinsam aus einfachen Servietten bunte Osternester zu fertigen. Schnell schaffte es Sabine Sarpe, die Unterstützung von einigen Müttern und Konfirmanden erhielt, die Falttechnik zu erklären, so dass jedes Kind imstande war, für das christliche Hochfest ein kleines, liebevoll hergestelltes Präsent mit nach Hause zu nehmen.Andreas Krüger