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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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19. März 2010

24.3. Ökumenischer Abend zum Hoffnungsprojekt "Fazenda d´esperanza"

Zum zweiten ökumenischen Abend "Gemeinsam auf dem Weg nach München" am Mittwoch, 24.3. um 19.30 im Unnaer Katharinentreff laden der Evangelische Kirchenkreis Unna und das Katholische Dekanat Unna herzlich ein.
Vorgestellt wird das international tätige Hoffnungsprojekt zur Wiedereingliederung auffälliger Jugendlicher "fazenda d' esperanza".
Zu Gast sind Pfarrer Christian Stapel aus Neheim, der Bruder des Fazenda - Gründers Hans Stapel und ein Mitglied der Fazenda Kloster Mörmter vom Niederrhein. Den Abend moderiert Dechant Norbert Nacke. Geplant ist ein kurzer Vortrag, danach die Gelegenheit zu Nachfragen und Gesprächen, auch einige Kirchentagslieder werden gemeinsam gesungen. Die Fazenda da Esperança ist eine Lebensgemeinschaft, die vor über 25 Jahren in Brasilien entstand. Sie nahmen sich die Worte der Bibel als Leitlinie für ihr Leben und erfuhren, wie dadurch ihr Denken und Handeln erneuert wurde. Ausgeschlossene und vernachlässigte Menschen, wie Drogen- und Alkoholabhängige lernten das Leben dieser Gruppe kennen, begannen deren Leben zu teilen und erfuhren so einen Neuanfang und Hoffnung in ihrem Leben. Im Laufe der Zeit sind weltweit über 60 Fazenda Gemeinschaften entstanden. Aktuell sind es über 2000 junge Menschen, die einen Neuanfang wagen, von ihren Abhängigkeiten frei werden und ein neues, selbstverantwortliches Leben lernen.
Mit den jungen Leuten leben und arbeiten auf den Höfen der Hoffnung Frauen und Männer unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Unter dem Kirchentagsmotto "Damit ihr Hoffnung habt" finden in diesem Frühjahr in Unna drei ökumenische Abende mit auswärtigen Gästen statt. Sie können unabhängig voneinander besucht werden. Kirchentagsreisende und andere Ökumene-Interessierte sind herzlich eingeladen.