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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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22. Januar 2010

"Manns-Bilder!"

FRÖNDENBERG.   Wann ist ein Mann ein Mann? Das fragt Herbert Grönemeyer in einem seiner Hits, und Antworten liefern 22 kleine und große Männer vom 22. bis 24. Januar in der Oase Stentrop, beim diesjährigen Vater-Sohn-Seminar mit und von Dirk Heckmann, Männerbeauftragter des Unnaer Kirchenkreises. Heckmann eigenes Manns-(Vor-)Bild war stets Winnetou, "na klar. Und Schimanski, Schimmi - bis heute!" Bis heute leitet Heckmann das einzige spezielle Männerreferat der Landeskirche und hat sein Vater-Sohn-Wochenende in Stentrop unter das kernige Motto "Manns-Bilder!" gestellt, mit Rufzeichen. 13 Jungs werden mit ihren Vätern, Wochenendvätern, generell männlichen Bezugspersonen dabei sein. Heckmanns eigenes Männerbild prägten Karl May und Götz George; "vielen Jungen fehlen aber heute männliche Vorbilder völlig", bemerkt der Männerbeauftragte. "Das betrifft nicht nur Trennungsfamilien: Viele Väter sind beruflich stark eingebunden, und es fehlt ihnen die Zeit, ihre Vorbildfunktion zu erfüllen." Da müssen sie sich die Zeit eben nehmen, beschloss resolut die Mama von Espen aus Holzwickede: Sie schenkte ihrem Mann Thomas Lang den Gutschein fürs das Seminar-Wochenende kurzerhand zu Weihnachten. "Verbunden mit dem Zusatz: Ich wünsche dir mehr Zeit mit den Kindern", grinst der 41-Jährige. Wenn der Vater mit dem Sohne. Vater und Sohnemann Lang sind Wiederholungstäter: Vom Zeltlager "Leben mit den Indianern" vor zwei Jahren schwärmt Espen heute noch in den höchsten Tönen. Beim Wochenendseminar in Stentrop kreiert Lang mit seinem Sohn und 20 weiteren kleinen und großen Männern unter theaterpädagogischer Anleitung eigene "Manns-Bilder" - Kunstwerke zum indivuellen Mann-Sein. Sie werden abschließend in der "Oase" ausgestellt. Schon jetzt ist Anmeldung fürs diesjährige "Vater-Kind-Festival", vom 13. bis 15. Mai in Haus Caldenhof unter dem Thema "Leben!" - mit Pinsel, Leinwand und Farbe. Nähere Infos hat Pfarrer Dirk Heckmann, Tel. 02303/288-180, Anmeldungen bei Sabine Heynen (Kirchenkreis Hamm), Tel. 02381/4364340 bzw. sheynen@kirchenkreis-hamm.deSilvia Rinke