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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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13. Dezember 2009

13.12. Weltgedenktag für alle verstorbenen Kinder

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST IM JONA-HAUS IN UNNA Weltgedenktag für alle verstorbenen Kinder  - ein Licht geht um die Welt KREIS UNNA. Jährlich sterben allein in Deutschland 20.000 Kinder und junge Erwachsene, weltweit sind es um ein Vielfaches mehr. Und überall bleiben fassungslose, hilfebedürftige und trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück. Täglich wird in den einzelnen Familien dieser Kinder gedacht. Doch einmal im Jahr - immer am zweiten Sonntag im Dezember - wollen weltweit Betroffene nicht nur ihrer eigenen Töchter, Söhne, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen gedenken. Damit ihr "Licht für immer leuchte", stellen an diesem Tag – dem "Worldwide-Candle-Lighting-Day"  um 19 Uhr Betroffene rund um die ganze Welt -  im Gedenken an ihre verstorbenen Söhne, Töchter, Brüder und Schwestern - brennende Kerzen in die Fenster.   So auch in Unna:  Am Sonntag, dem 13. Dezember (3. Advent), findet um
15 Uhr ein ökumenischer  Gottesdienst mit anschließendem Zusammensein im Jona-Haus in der Unnaer Gartenvorstadt (Eichenstr.1) statt. Pfarrerin Helga Henz-Gieselmann vom Kirchenkreis Unna: "Eingeladen sind alle, die eines verstorbenen Kindes gedenken möchten." Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Unna und dem ambulanten Kinderhospizdienst Kreis Unna und Hamm statt.   Das Licht steht auch für Hoffnung. An diesem weltweiten Gedenktag -deutschlandweit unterstützt durch die Bewegung "Verwaiste Eltern e.V." - soll eine Kerze angezündet werden für alle verstorbenen Töchter, Söhne, Brüder und Schwestern. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. "Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und dass sie nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben lässt", erklärt Pfarrerin Helga Henz-Gieselmann. Das Licht soll sichtbar Brücken schlagen von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. "Es versichert Betroffene der Solidarität untereinander. Es wärmt ein wenig das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut", wird zur Teilnahme an diesem Gottesdienst im Jona-Haus eingeladen.     Tonino Nisipeanu