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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

09. Oktober 2009

Bach in der Thomaskirche - klassischer Meister erfreut Publikum

BERGKAMEN.  Johann Sebastian Bach, Thomaskantor aus Leipzig ( 1685 - 1750 ), war nur einer von zahlreichen Meistern klassischer Musik, die jetzt das Publikum in der Thomaskirche erfreuten. Nicht nur Tuben, Trompeten und Posaunen - die klassischen Blechbläser - kamen bei dem anspruchsvollen Konzert des Posaunenchors der Friedenskirchengemeinde zum Einsatz, sondern auch die vielstimmige Orgel, die erst im letzten Jahr der Gemeinde der Thomaskirche übergeben worden war. Etwas Schwierigkeiten bereitete der Leiterin des Posaunenchors, Sandra Horn und Kirchenorganist Andreas Rinke, die Auswahl der verlesenen Musikstücke, die größtenteils der musikalischen Epoche des Barocks entnommen waren, denn es sollten Werke gefunden werden, die Posaunentöne mit Orgelklängen vereinen können. Sandra Horn und Andreas Rinke durften sich auch aufgrund ihrer hervorragenden Arbeit in der Gemeinde darüber freuen, dass vor allem zahlreiche junge Leute den Weg in den Posaunenchor gefunden haben. Das Anliegen der musikalischen Darbietung, "laute und leise Töne auf allen Instrumenten", in einem harmonischen Wechselspiel dem Publikum zu präsentieren, erntete in seiner musikalisch beeindruckend hochstehenden Umsetzung viel Beifall. Pfarrer Frank Hielscher, der selbst die Tuba geblasen hatte, fand in seiner Ansprache passende Worte zu dem durchweg gelungenen musikalischen Abend: "Wir haben heute das Gotteshaus in ein Musikzimmer verwandelt." Andreas Krüger