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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

04. Juli 2009

30.6. Diakonie Ruhr-Hellweg bietet Trauerreise an

Wo das Meer der Trauer einen neuen Rhythmus gibt   Simone F. hat sich selbst verloren. Vor einem Jahr ist ihr Ehemann nach 13 Jahren gemeinsamen Glücks durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Die vielen Formalitäten, das Leid der beiden Kinder, die finanziellen Probleme und dann auch noch der Beruf: Das war alles schlicht zu viel. Die junge Mutter hatte kaum Zeit für sich und ihre ganz persönliche Trauer. Mit einer Reise für Trauernde bietet die Diakonie Ruhr-Hellweg ihr einen Zeitraum für ihre Trauer an, der ihr bislang fehlte. Und noch viel mehr als das.   Während der Woche auf der Nordseeinsel Wangerooge, für die noch einige Plätze frei sind, sind es vor allem die offenen Ohren für die eigene Trauer, die auf die Teilnehmer dieses ungewöhnlichen "Urlaubs" warten. Die Gruppengespräche und die individuelle Begleitung unterstützen das Finden des eigenen Standortes in einer veränderten Lebenssituation und helfen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen können die Reisenden entdecken, wie es in ihrem Leben weitergehen kann. Die besondere Landschaft mit Wind und Gezeiten wird in die Seminararbeit mit eingezogen und lädt dazu ein, einen guten Lebensrhythmus wiederzufinden. Die Ehe- und Lebensberaterinnen Petra Blanke und Ina König stehen den Teilnehmern mit viel Erfahrung in der Trauerarbeit zur Seite. Sie leiten schon seit Jahren Trauerreisen. Wer vom 20. bis 27. September mitfahren möchte, kann sich unter Tel. 02921 3620-140 in der Beratungsstelle der Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Soest informieren. Anmeldeschluss ist am 30. Juni.Diakonie