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Die Kirche wurde nach Grundsteinlegung am 28. Juni 1953 und tatkräftiger Mithilfe während der Bauzeit am 1. Advent 1955 eingeweiht. Im Jahr 2013 wurde eine durch einen Raumteiler geschützte Gedenkkapelle eingerichtet und ein Durchgang zum Gemeindehaus errichtet. An der Wand neben dem Altarraum zeigt ein Putzschnitt den „Sinkenden Petrus“. Die Orgel ist eine Steinmann-Orgel von 1978 . Drei Glocken rufen die Gemeinde zum Gebet und Gottesdienst. Sie tragen die Aufschriften: „Er ist unser Friede“, „Land, Land, Land höre des Herrn Wort!“ und „Ehre sein Gott in der Höhe“ .

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Archiv

20. April 2009

"Arm und Reich"

Frauenhilfe: Mitmenschlichkeit stärken   UNNA-KÖNIGSBORN.  Vor der Königsborner Christuskirche erhielt jeder Gottesdienstbesucher einen Cent in die Hand gedrückt. Martina Beckmann, die Leiterin der örtlichen "Frauenhilfe", hatte davon reichlich in ihrem Geschenkkorb. In Kollekten des eindrucksvoll von den rührigen evangelischen Frauen gestalteten Gottesdienstes wurden die Münzen zumeist in Scheine umgewandelt - zugunsten von Projekten der westfälischen wie der Königsborner "Frauenhilfe". Pfarrerin Gudrun Mawick rückte das Bild zurecht, das sich vor allem die Männerwelt über die inzwischen 100jährige Organisation mache: "Ihr trinkt ja doch nur Kaffee". So habe der von evangelischen Frauen initiierte Boykott "Kauft keine Früchte aus Südafrika" in den 80er Jahren zum Sturz des Apartheid-Regimes beigetragen. Und wenn Kaffee getrunken werde - natürlich fair-gehandelten -, lasse sich vieles bereden, was dem kirchlichen Auftrag diene. Den "Teufelskreis an Unterdrückung in der Welt", so resümierte Mawick, gelte es durch Frauenhilfe-Projekte zu durchbrechen. Das biblische Beispiel von der armen Witwe, die nicht aus ihrem Überfluß, sondern aus der Substanz gespendet habe, könne die Menschen zu anderen Reichtums-Erfahrungen führen. Nicht nur finanzielle Gaben ließen sich zur Mitmenschlichkeit mobilisieren. In der Christus-Kirchengemeinde hat freilich soeben eine besondere Spenden-Aktion zu einem nicht erwarteten Ergebnis geführt: "Kirchgeldbriefe" brachten Beiträge von 5 Euro aufwärts ins Gemeinde-Säckel und summieren sich bisher auf 6.000 Euro! Ulrich Knies