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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

09. April 2009

"Kompass" für Gemeinden

 Gemeinschaftsstiftung "Kompass" unterstützt Kirchengemeinden UNNA. "Kompass" heißt die 2007 ins Leben gerufenen Gemeinschaftsstiftung des Kirchenkreises Unna, für die seinerzeit als Stiftungskapital ein Grundstock von 150.000 Euro zur Verfügung gestellt wurde, erinnert der Kamener Pfarrer Hans-Martin Böcker als Vorsitzender des Stiftungsrates, jetzt an die Anfänge. Aus dem Stiftungserlös nahmen nun Vertreter der Kirchengemeinde Frömern, Dellwig, der Christuskirchengemeinde Unna und der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Unna-Königsborn jeweils einen "Scheck" in Empfang über insgesamt 6.000 Euro. "Wir wollen Gutes für Menschen tun, nicht für Steine!", unterstreicht Hans-Martin Böcker das Anliegen der Stiftung, die angesichts zurückgehender Kirchensteuereinnahmen hier und dort helfend beispringen kann. Sei es eine Küchenerneuerung im Jugendzentrum „Die Brücke" in Unna-Königsborn, die Sanierung des Jugendbastelraumes in Dellwig, ein neuer Fußboden im Gemeindehaus in Frömern oder die Mitfinanzierung von Notenmaterial für einen zweiten Chor in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde - die Unterstützungsziele können unterschiedlicher kaum sein. Denn auch die Arbeit mit älteren Menschen, besondere seelsorgliche Projekte, der Erhalt von Kirchen und Gemeindehäusern und letztendlich die Kirchenmusik stehen als mögliche Empfänger im Raum. Inzwischen ist das Stiftungskapital auf 225.00 Euro angewachsen, freut sich Geschäftsführer Thomas Sauerwein. Und die Tendenz sei steigend. Jeder kann auch kleinere Beträge spenden, wobei Geld, das insbesondere als Zustiftung gedacht ist an bestimmte Auflagen gebunden ist. Der Stifter oder die Stifterin kann so bei einem Beitrag ab 5.000 E bestimmen, welchem konkreten Zweck die Erlöse aus der Einlage zugute kommen sollen. Zustiftungen können zudem in Form von Bar- oder Sachwerten erfolgen und sind ab Euro 500 möglich. Klar ist: Je größer das Stiftungskapital, desto höher sind auch die Zinserträge. Nur sie dürfen für Projekte im Rahmen der Stiftungszwecke verwendet werden. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt dabei ungeschmälert und wirft jedes Jahr neue Erträge ab. Infos unter:  www.kirchenkreis-unna.de/kompass Tonino Nisipeanu