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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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29. Januar 2009

Ehrung Horn für Superintendentin

Heerener Mahl
HEEREN-WERVE. Nach dem ökumenischen Gottesdienst  in der katholischen Herz-Jesu-Kirche zum Auftakt und einem zünftigen westfälischen Pfefferpotthast, schritt man im wieder einmal bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde zu Heeren-Werve zur Verleihung des so genannten "Heerener Horn" (in Anlehnung an das Einhorn im einstigen Wappen des Stadtteils). Für ihren unermüdlichen Einsatz und Verdienste um soziale wie ökumenische Aufgaben in der Dorfgemeinschaft mit dem "Heerener Horn" ausgezeichnet, wurde neben Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Stoltefuß und Rotkreuzler Karl-Heinz Trawinski auch Superintendentin Annette Muhr-Nelson. Der Heerener Schlossherr Christian Freiherr von Plettenberg hielt bei der Verleihung des Horns die Laudatio auf die neuen Hornträger. "Das Heerener Horn ist der würdigste, einzigartigste, persönlichste Orden weit und breit",so der Schlossherr schmunzelnd. Fast schon international sei auch die Gemeinschaft ihrer Träger. Annette Muhr-Nelson, Superintendentin des Kirchenkreises Unna, sei als gebürtige Dortmunderin nach über 14 Jahren als seelsorgerlichem Dienst in der Ruhrstadt Schwerte inzwischen "geografisch immer näher an Heeren-Werve herangerückt". Ihre ersten ökumenischen Erfahrungen - die Aussicht auf die katholische Kirche in Heeren - habe die Superintendentin im Garten einer Heerener Theologie-Kommilitonin machen können. "Schweineclub" und Horn-Direktorium betonten, dass Muhr-Nelsons persönliches Wirken "zum Wohle aller" insbesondere für Kinder, Ältere und Behinderte "fast unbemerkt" bleibe – und doch jeden erreiche. Karl-Heinz Stoltefuß - seit über drei Jahrzehnten Ortsheimatpfleger - gilt als "eines der wenigen echten Heerener Urgesteine!", der im wahrsten Sinne Geschichte geschrieben haben. Auch Karl-Heinz Trawinski ist ein echter Heerener, der in über tausend Einsätzen für das Rote Kreuz bei Katastrophen half.Tonino Nisipeanu