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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

29. Januar 2009

Ehrung Horn für Superintendentin

Heerener Mahl
HEEREN-WERVE. Nach dem ökumenischen Gottesdienst  in der katholischen Herz-Jesu-Kirche zum Auftakt und einem zünftigen westfälischen Pfefferpotthast, schritt man im wieder einmal bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde zu Heeren-Werve zur Verleihung des so genannten "Heerener Horn" (in Anlehnung an das Einhorn im einstigen Wappen des Stadtteils). Für ihren unermüdlichen Einsatz und Verdienste um soziale wie ökumenische Aufgaben in der Dorfgemeinschaft mit dem "Heerener Horn" ausgezeichnet, wurde neben Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Stoltefuß und Rotkreuzler Karl-Heinz Trawinski auch Superintendentin Annette Muhr-Nelson. Der Heerener Schlossherr Christian Freiherr von Plettenberg hielt bei der Verleihung des Horns die Laudatio auf die neuen Hornträger. "Das Heerener Horn ist der würdigste, einzigartigste, persönlichste Orden weit und breit",so der Schlossherr schmunzelnd. Fast schon international sei auch die Gemeinschaft ihrer Träger. Annette Muhr-Nelson, Superintendentin des Kirchenkreises Unna, sei als gebürtige Dortmunderin nach über 14 Jahren als seelsorgerlichem Dienst in der Ruhrstadt Schwerte inzwischen "geografisch immer näher an Heeren-Werve herangerückt". Ihre ersten ökumenischen Erfahrungen - die Aussicht auf die katholische Kirche in Heeren - habe die Superintendentin im Garten einer Heerener Theologie-Kommilitonin machen können. "Schweineclub" und Horn-Direktorium betonten, dass Muhr-Nelsons persönliches Wirken "zum Wohle aller" insbesondere für Kinder, Ältere und Behinderte "fast unbemerkt" bleibe – und doch jeden erreiche. Karl-Heinz Stoltefuß - seit über drei Jahrzehnten Ortsheimatpfleger - gilt als "eines der wenigen echten Heerener Urgesteine!", der im wahrsten Sinne Geschichte geschrieben haben. Auch Karl-Heinz Trawinski ist ein echter Heerener, der in über tausend Einsätzen für das Rote Kreuz bei Katastrophen half.Tonino Nisipeanu