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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

23. Oktober 2008

Reformation als Sprachereignis - Gottesdienst in Unnaer Stadtkirche

Am 31.10. um 19.30 Uhr wird in der Stadtkirche Unna der Reformationsgottesdienst "...das Wort sie sollen lassen stahn - Reformation als Sprachereignis" gefeiert. Die Predigt hält Pfarrerin Dr. Kerstin Schiffner (Bochum), die Liturgie gestalten die Pfarrerinnen Elke Markmann, Gudrun Mawick und Pfarrer Jörg-Uwe Pehle. Es singt die Philipp-Nicolai-Kantorei, die musikalische Gesamtleitung liegt in Händen von Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft. Im Anschluss an den Gottesdienst wird noch zu Gesprächen bei einem Imbiss und Getränken eingeladen. Eng mit dem historischen Ereignis der Reformation verbunden ist die Übersetzung der Bibel durch Martin Luther aus den Ursprachen Hebräisch und Griechisch ins Deutsche. Die Lutherbibel prägte die Entwicklung der deutschen Schriftsprache und ist bis heute die Übersetzung, die im deutschen Protestantismus am häufigsten gebraucht wird. Seit Luther erschienen immer wieder andere und modernere Übersetzungen des Buches der Bücher. Eine davon ist die "Bibel in gerechter Sprache", die zum Reformationstag 2006 herausgebracht wurde und bei deren Übersetzungsprozess eine Vielzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beteiligt ist. Stadtkirchengastpredigerin Dr. Schiffner hat dabei das Buch "Josua" aus dem alten Testament übertragen, ein Text daraus wird die Grundlage ihrer Predigt sein. Die Übersetzung des Buches "Josua" vom hebräischen Urtext ins Deutsche hat der Kirchenkreis Unna finanziell unterstützt. Die "Bibel in gerechter Sprache" ist bisher fast 66.000 mal verkauft worden und hat kritische Auseinandersetzungen über Möglichkeiten und Grenzen von Bibelübersetzungen hervorgerufen. Darauf bezieht sich die Titelzeile für den Gottesdienst "...das Wort sie sollen lassen stahn". Sie ist ein Zitat aus Martin Luthers berühmtem Choral "Ein feste Burg ist unser Gott." Der Reformationsgottesdienst steht im Zusammenhang mit Jahresthema 2008 "Gerechtigkeit" des Kirchenkreises Unna. Jedem Monat ist ein Aspekt des Oberbegriffes zugeordnet, im Oktober geht es dabei um Gerechtigkeit in der Sprache. Links:  
  • zum Reformationstag: http://www.reformationstag.de
  • zur Bibel in gerechter Sprache: www.bibel-in-gerechter-sprache.de  
  • zum Jahresthema "Gerechtigkeit" des Kirchenkreises Unna