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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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22. September 2008

Festmahl

Interkultureller Abend UNNA-MASSEN. "Hier treffen ganz unterschiedliche Kulturen, Lebensgeschichten, Gewohnheiten, verschiedene Sprachen und Gebräuche aufeinander", begrüßte Migrationspfarrer Helge Hohmann gut 120 russlanddeutsche Aussiedler und einheimische Gemeindeglieder im Bodelschwinghhaus an der Buderusstraße in Massen: "Menschen, die schon lange hier leben und Menschen, die gerade neu dazugekommen sind." Im Rahmen der "interkulturellen Woche" hatten jetzt der kirchlich-diakonische Dienst im Kompetenzzentrum für Integration in Unna Massen (KiDiNUM) und die Caritas zu einem ebenso fröhlichen wie "kulinarischen Festmahl" in das nahe der früheren Landesstelle Massen -  heute "Kompetenzzentrum für Integration" - gelegene evangelische Gemeindehaus eingeladen. Russische Spezialitäten von Pelmeni bis Krautwickeln "Golubzi" oder "Fisch im Pelz" und herzhafte Salate füllten das Büfett und schnell auch die Teller. Zubereitet worden waren die Speisen vom zehnköpfigen ehrenamtlichen "Kochteam", das mit reichlich Applaus bedacht wurde. "Unser Anliegen ist es, allen Neuankömmlingen und Migranten bei ihren ersten und weiteren Integrationsschritten zu helfen und zu einem gedeihlichen Miteinander von Einheimischen und Zuwandernden beizutragen", betonte Helge Hohmann. Bei mal russischen, mal deutschen Liedern, mit zunehmendem Schwung und Herzblut begeisternd vorgetragen vom Chor "Kalinka" (unter der Leitung von Ludmilla Zimmermann) und Mitgliedern der Chöre von St. Marien und St. Hedwig, ließen es sich die großen und kleinen Besucher dann so richtig schmecken.Tonino Nisipeanu