Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

Zurück zur Seite

Archiv

15. August 2008

"Ein Friedhof muss leben" - Verwaltungsleiterwechsel im Kirchenkreises Unna

Fast 250 Menschen aus den Gemeinden des Kirchenkreises Unna und der  Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben am Donnerstag den Leiter des Kreiskirchenamtes  Hans-Georg Klohn in den Ruhestand verabschiedet und seinen Nachfolger Thomas Sauerwein begrüßt. In einem Gottesdienst in der Kamener Pauluskirche wurden beide für ihren neuen Lebensabschnitt gesegnet, im Gemeindehaus am Schwesterngang gab es Grußworte, Darbietungen von Weggefährten und ein festliches Essen.
Superintendentin Annette Muhr-Nelson würdigte den großen Einsatz und die Kompetenz von Klohn, dessen Haushaltsreden in den Synoden "mit Spannung" verfolgt wurden, ebenso den Humor des "bestgekleideten Verwaltungsleiters von Westfalen". Präses Alfred Buß, der in seiner Zeit als Superintendent in Unna lange mit Klohn zusammenarbeitete, schilderte dessen inhaltliches Engagement für die Aufgaben der Kirche. Der Ausspruch "Ein Friedhof muss leben" war ein typisches Bonmot des wortgewandten ehemaligen Verwaltungsleiters. Für die Kommunen blickte der Holzwickeder Bürgermeister Jenz Rother auf gemeinsame Arbeit zurück. Alle begrüßten Thomas Sauerwein als Nachfolger mit Zuversicht auf eine weitere gute Zusammenarbeit.  Hans-Georg Klohn (61) war über 20 Jahre Leiter der Verwaltung des Kirchenkreises Unna. Er begann seine Tätigkeit beim Kirchenkreis 1972 als Sachbearbeiter in der Erholungsfürsorge des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises. 1976 wechselte er in die Abteilung Kindergarten/ soziale Dienste. Bereits seit 1980 nahm er die Aufgaben des stellvertretenden Verwaltungsleiters wahr. Klohn  engagierte sich auch überregional, so war er Mitglied im Kirchenordnungsausschuss der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und gehörte den Vorständen der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) und der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) an. In den letzten Jahren absolvierte Klohn nebenamtlich eine Ausbildung zum Fundraiser, auf diesem Gebiet will er sich weiterhin ehrenamtlich für die Kirche engagieren.
Sein Nachfolger Thomas Sauerwein (40) fing 1984 als Auszubildender in der kreiskirchlichen Verwaltung in Unna an. 1990-1994 leitete er die Abteilung Grundstücke/ Friedhöfe, seit 1994 bis zum 30.7. 2008 die Abteilung zentrale Dienste. In diesem Kontext war er auch für die Verwaltung der  Kindertageseinrichtungen der evangelischen Kirchengemeinden tätig. Bereits seit 2003 fungierte Sauerwein als stellvertretender Verwaltungsleiter.