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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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15. August 2008

"Ein Friedhof muss leben" - Verwaltungsleiterwechsel im Kirchenkreises Unna

Fast 250 Menschen aus den Gemeinden des Kirchenkreises Unna und der  Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben am Donnerstag den Leiter des Kreiskirchenamtes  Hans-Georg Klohn in den Ruhestand verabschiedet und seinen Nachfolger Thomas Sauerwein begrüßt. In einem Gottesdienst in der Kamener Pauluskirche wurden beide für ihren neuen Lebensabschnitt gesegnet, im Gemeindehaus am Schwesterngang gab es Grußworte, Darbietungen von Weggefährten und ein festliches Essen.
Superintendentin Annette Muhr-Nelson würdigte den großen Einsatz und die Kompetenz von Klohn, dessen Haushaltsreden in den Synoden "mit Spannung" verfolgt wurden, ebenso den Humor des "bestgekleideten Verwaltungsleiters von Westfalen". Präses Alfred Buß, der in seiner Zeit als Superintendent in Unna lange mit Klohn zusammenarbeitete, schilderte dessen inhaltliches Engagement für die Aufgaben der Kirche. Der Ausspruch "Ein Friedhof muss leben" war ein typisches Bonmot des wortgewandten ehemaligen Verwaltungsleiters. Für die Kommunen blickte der Holzwickeder Bürgermeister Jenz Rother auf gemeinsame Arbeit zurück. Alle begrüßten Thomas Sauerwein als Nachfolger mit Zuversicht auf eine weitere gute Zusammenarbeit.  Hans-Georg Klohn (61) war über 20 Jahre Leiter der Verwaltung des Kirchenkreises Unna. Er begann seine Tätigkeit beim Kirchenkreis 1972 als Sachbearbeiter in der Erholungsfürsorge des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises. 1976 wechselte er in die Abteilung Kindergarten/ soziale Dienste. Bereits seit 1980 nahm er die Aufgaben des stellvertretenden Verwaltungsleiters wahr. Klohn  engagierte sich auch überregional, so war er Mitglied im Kirchenordnungsausschuss der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und gehörte den Vorständen der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) und der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) an. In den letzten Jahren absolvierte Klohn nebenamtlich eine Ausbildung zum Fundraiser, auf diesem Gebiet will er sich weiterhin ehrenamtlich für die Kirche engagieren.
Sein Nachfolger Thomas Sauerwein (40) fing 1984 als Auszubildender in der kreiskirchlichen Verwaltung in Unna an. 1990-1994 leitete er die Abteilung Grundstücke/ Friedhöfe, seit 1994 bis zum 30.7. 2008 die Abteilung zentrale Dienste. In diesem Kontext war er auch für die Verwaltung der  Kindertageseinrichtungen der evangelischen Kirchengemeinden tätig. Bereits seit 2003 fungierte Sauerwein als stellvertretender Verwaltungsleiter.