Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

Zurück zur Seite

Archiv

24. August 2008

Römerbrief in Szene gesetzt

Römerbrief in Szene gesetzt Neues Bibelerlebnis im Familiengottesdienst BERGKAMEN. Im Rahmen der Kinderferienspielaktion gestaltete sich auch der sonntägliche Gottesdienst in der ev. Friedenskirche mal anders. Schon im voraus wurde bekannt gegeben, dass es sich um einen Familiengottesdienst handle, doch was genau die Besucher erwartete, wussten nur wenige Eingeweihte. Das Besondere an diesem Gottesdienst war das erstmalige Auftreten einer Gruppe von Kindern, in deren Anspiel eine schwierige Thematik stand: der Römerbrief des Paulus. Die Szene beinhaltet die Frage des Traditionsbruches der jüdischen Bräuche, die durch die neu einsetzende Christenbewegung entstanden sind. Damit auch die kleineren Kirchgänger dieses Problem verstehen konnten, wurde es bildhaft aufgezogen anhand der Speiseregeln bei einem Mahl. Die Juden aßen kein Schweinefleisch, während der Christ dieses Fleisch als Gabe Gottes ansah. Oder zu anderen Zeiten aßen die Juden kein Fleisch, wenn es mit Milch oder anderen Milchprodukten wie Joghurt in Berührung kam. Diese und weitere aufkommende Probleme der jungen Gemeinde in Rom versuchte Paulus durch seine Briefe zu lösen. Damit die Probleme und Lösungsansätze den Kindern deutlich gemacht werden konnten, wurde eine Reise zurück in die Zeit der Anfänge des Christentums veranstaltet. Durch römische Tuniken und Kopfschmuck, die von der ehrenamtlichen Helferin Karin Knehans eigens angefertigt worden waren und durch von Pfarrerin Goldmann gestaltete kindgerechte Texte gelang dieser Zeitsprung. "Die Stille in der voll besetzen Kirche während des Anspiels spricht für sich. Die Gemeinde hat das Anspiel sichtlich genossen und aufmerksam verfolgt - Klein wie auch Groß", erklärte Marius Weinhold, ehrenamtlicher Regisseur der kleinen Theaterschar.  "Das Anspiel hat den Gottesdienst bereichert und sollte Anstoß für weitere solcher Projekte geben", erklärte eine Besucherin des Gottesdienstes. Deborah Goldmann