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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

22. April 2008

22.4. Pflegekurs für Angehörige von demenziell erkrankten Menschen

Demenzielle Erkrankungen sind eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter. Der fortschreitende Gedächtnisverlust ist für die Erkrankten mit Ängsten und Unsicherheit verbunden. Für die Bewältigung ihres Alltags sind sie immer mehr auf die Hilfe anderer angewiesen. Genau diese Themen stehen im Mittelpunkt des Pflegekurses Demenz, den die Ökumenische Zentrale in Zusammenarbeit mit den kirchlichen Sozialstationen und der DAK ab dem 22.04.08 anbietet. Die Schulung besteht aus 6 Blöcken mit einem zeitlichen Umfang von 3 Stunden, die jeweils dienstags von 17.15 bis 20.30 Uhr im Grete-Meißner-Zentrum, Schützenstr. 10 in Schwerte stattfinden. Die meisten demenziell erkrankten Menschen werden von ihren Angehörigen gepflegt und betreut. Für die Angehörigen bedeutet dies häufig, dass sie rund um die Uhr für Hilfeleistungen zur Verfügung stehen müssen. Ihre eigenen Kraftreserven werden dabei zunehmend aufgezehrt. Zusätzliche Belastungen sind die mit der Erkrankung einhergehenden Persönlichkeits-veränderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Informationen über die Symptome und den Krankheitsverlauf, hilfreiche Methoden für den Umgang und die Verständigung mit den Erkrankten, sowie die Kenntnis von Unterstützungs- und Entlastungsangeboten und deren Finanzierung sind wichtig, um die häusliche Pflege zu erleichtern. Neben der Wissensvermittlung und praktischen Übungen spielen der Austausch eigener Erfahrungen, Erlebnisse und Fragen eine wichtige Rolle. Am Ende des Seminars wird ein Zertifikat ausgehändigt. Den Teilnehmenden entstehen keine Kosten, da die DAK den Kurs finanziert. Parallel zum Pflegekurs besteht die Möglichkeit für die zu Pflegenden eine Betreuung in der Gruppe oder zu Hause zu organisieren. Anmeldungen werden ab sofort unter der Rufnummer 0 23 04 / 93 93-90 entgegengenommen.      Ökumenische Zentrale