Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

Zurück zur Seite

Archiv

13. März 2008

Seelsorge begleitet Menschen

Kirchenkreis Unna besucht den Arbeitsbereich "Seelsorge"   Erstmalig wird jetzt im Kirchenkreis Unna der Arbeitsbereich der "Seelsorge" im Rahmen eines "Schwerpunktbesuches" von fachkundigen Visitatoren besucht. Zum Besuchsteam gehören neben Superintendentin Annette Muhr-Nelson auch Mitglieder des Kreissynodalvorstandes und des Fachbereichausschusses Seelsorge. Der Schwerpunktbesuch begann jetzt mit einem Gottesdienst im Evangelischen Krankenhaus in Unna. Es schloss sich eine Einführung in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche an. Ein zentrales Angebot der Kirche "Seelsorge ist ein Angebot der Kirche, um Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation zu begleiten und zu unterstützen", erklärt Helga Henz-Gieselmann, Seelsorge-Koordinatorin im Kirchenkreis Unna. Zu dem Arbeitsbereich Seelsorge gehören z.B. die Krankenhaus-, Altenheim-, Blinden, oder Gehörlosenseelsorge, aber auch die Seelsorge für Frauen und Männer, für Kriegsdienstverweigerer, die Seelsorge für Aids-kranke Menschen und die Polizei. Dabei, so Helga Henz-Gieselmann, sind grundsätzlich alle Pfarrerinnen und Pfarrer in seelsorglichen Fragen ansprechbar, aber in besonderen Situationen und zu besonderen Fragen gibt es Angebote durch speziell dafür ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger. Besonders bekannt in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit ist die Telefonseelsorge oder der Einsatz von Notfallseelsorgerinnen und -seelsorgern. Fast zwei Wochen stehen nun die einzelnen Bereiche der Seelsorge im Mittelpunkt des Schwerpunktbesuchs. Den Abschluss bildet am 14. März,um 18 Uhr, eine Veranstaltung mit Klaus Renzel, der als Clown in Seniorenheimen mit Comedy, Pantomime und Gitarre eine ganz besondere Form der Seelsorge vorstellen wird. Tonino Nisipeanu