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Die Christuskirche in Bergkamen-Rünthe wurde nach dem 2. Weltkrieg zunächst als Gemeindesaal gebaut, 1959 zur Kirche umgebaut und im gleichen Jahr als Lutherkirche eingeweiht. 2004 wurde die Lutherkirche umgebaut und grundlegend neugestaltet. Die räumliche Grundstruktur der ehemaligen Christuskirche (1989 abgerissen) wurde hierbei zugrunde gelegt. Augenfällig an dem Kirchraum ist der Verzicht auf ein klares vorne und hinten und damit die Betonung von Gemeinschaft und Kommunikation. Die Gemeinde versammelt sich um den in der Mitte stehenden Altar. Als die Ev. Kirchengemeinden Rünthe und Oberaden fusionierten, gab es in der neuen Gemeinde zwei Lutherkirchen, so wurde diese Kirche 2008 in Christuskirche umbenannt.

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Archiv

14. September 2007

Protestieren gegen "Kibiz"

Eltern: Rote Bändchen gegen "Spargesetz" UNNA - Den Weihnachtskasten haben die Erzieherinnen in Königsborns Kindergarten "Unter' m Regenbogen" schon hervorgeholt. "Alle roten Bändchen haben Eltern mitgenommen," berichtet die stellvertretende Leiterin Silvia Nielinger, "um Flagge gegen das geplante Kibiz zu zeigen". An Auto-Antennen oder am Fahrradlenker werden in den kommenden Wochen, bis der Düsseldorfer Landtag darüber votiert, in Unnas Straßenbild die Protest-Fähnchen flattern. Bielefelder Eltern praktizieren das schon seit dem vergangenen Monat so. Außer der Königsborner Kita sind auch die sechs weiteren Unnaer Einrichtungen des "Evangelisches Kindergartenwerk im Kirchenkreis Unna" beteiligt. Nielinger: "In unserem Stadtteil wollen auch die AWO-Kita in der Berliner Allee mitmachen, ebenso die Elterninitiative Katernborn." Nebenan im Kaminraum der Paul-Gerhardt-Gemeinde informiert Pfarrer Rüdiger Pagenstecher, Vorstandsmitglied im kirchlichen Kindergartenwerk, ein gutes Dutzend interessierter Eltern über die Auswirkungen des Düsseldorfer Gesetzesvorhabens "Kinderbildungsgesetz": "Kibiz ist ein Spargesetz. Die Gruppen werden größer werden". Der Kirchenkreis Unna ist besonders rührig. 2500 Protest-Postkarten wurden in der Öko-Station Bergkamen an Minister Laschet übergeben. Die neue Rote-Fähnchen-Aktion soll die "Rote Karte" der "rot sehenden Eltern" (Nielinger) symbolisieren, keinesfalls jedoch zur Verwechslung mit dem gleichfarbigen Aids-Symbol führen, das anders gebunden werde. Sympathisanten könnten sich rote Bänder am Kindergarten abholen - oder schlicht in die eigene Weihnachtskiste greifen.U. Knies