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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

15. August 2007

Grüner Hahn kräht in erneut in Massen

KiDiLUM: Umweltmanagement-Zertifizierung "Grüner Hahn" UNNA-MASSEN  -  Zum zweiten Mal in diesem Jahr fliegt der "Grüne Hahn" auf einen Massener Kirchturm. Nachdem im Januar schon die Friedensgemeinde sich mit dem kirchlichen Umwelt-Siegel schmücken konnte, bescheinigte jetzt auch Prüfer Henning von Knobelsdorff (Bonn) der Gemeinde an der Landesstelle Massen, dass ihr Bodelschwingh-Haus umweltmäßig auf dem richtigen Weg ist. Der pensionierte Elektroingenieur Paul Dircks mit Erfahrungen in beiden Massener Gemeinden ist der neue Umweltmanagementbeauftragte der KiDiLUM (Kirchlich-Diakonischer Dienst in der Landesstelle Unna-Massen). Mit Zuwanderer-Pfarrer Helge Hohmann, der Küsterin Nelke Sadika sowie den in der Buderussiedlung wohnenden Gemeindegliedern Heinz Witte, Rainer Lipski und Burkhard Floegel hat ein engagiertes Team mit Hilfe der Energieagentur NRW mögliche Schwachstellen überprüft Sparlampen werden jetzt geordert; für das Umfeld ist eine Streuobstwiese angedacht.  In einer eigens verfassten "Umwelterklärung" heißt es realistisch, dass die Neuankömmlinge der Landesstelle "zunächst vorrangig andere Sorgen" bewegten. Dennoch mache es Sinn, auch über "Bewahrung von Schöpfung" als ein Markenzeichen der Evangelischen Kirche in Deutschland zu sprechen. Pfarrer Hohmann: "Mülltrennung etwa ist für Umsiedler Neuland, wird aber schnell als sinnvoll begriffen".  Nach dem Rückgang der Belegzahlen in der Landesstelle wird "KiDiLUM" seine Arbeit unvermindert fortsetzen. Hohmann: "Wir haben endlich Zeit für stärkere Einzelfallbetreuung." In Zeiten weltweit wachsender Klima-Sorgen gewinne man so eher Verständnis für die Notwendigkeit der Schöpfungsbewahrung. Ulrich Knies