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Christuskirche - Die denkmalgeschützte Kirche mit Merkmalen des Jugendstils wurde 1905 eingeweiht. Das ideelle Konzept der Ausrichtung auf das Wort wurde mit der zentralen Ausrichtung des Altars, der Kanzel und der Orgel- und Chorempore umgesetzt. Bemerkenswert sind die reichen frolaen Ausmalungen in der Kirche bis hin zu Kirchturmspitze. Die Christuskirche steht direkt am Kurpark, dem Zentrum des ehemaligen Heil- und Kurortes "Bad Königsborn", der dies der salzhaltigen Sole zu verdanken hatte. Anschrift: Friedirch-Ebert-Str. 88, 59425 Unna

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Archiv

26. April 2007

An der Grenze zwischen Leben und Tod

EK Unna: "Abendvisite" UNNA - Ein älterer, nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmter und künstlich ernährter Mensch hat mit einer Verfügung ausdrücklich ausgeschlossen, dass er nach einem Herzinfarkt mit Kreislaufstillstand wiederbelebt wird. Doch wie beantworten und verhalten wir uns bei dieser schwierigen Frage? Im Rahmen einer "abendvisite" unter dem Titel "An der Grenze zwischen Leben und Tod" in der Kapelle des Evangelischen Krankenhauses Unna, betrachteten jetzt drei Referenten die Patientenverfügung aus unterschiedlichen Perspektiven. Während der Rechtsanwalt und Notar Joachim Bruckmaier das Thema aus der Sicht des Rechts erläuterte, schilderte Dr. med. Uwe Devrient, Internist, Kardiologe und Oberarzt an der Medizinischen Klinik des EK Unna, den Blickwinkel der Medizin. Annette Muhr-Nelson, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Unna, stellte die Sichtweise der Theologie vor. "Angst vor dem Sterben ist ganz menschlich, selbst Jesus hatte Angst", betonte die leitende Geistliche. Die Sterbebegleitung sei daher oberstes christliches Gebot, ein Werk der Barmherzigkeit. "Sie muss ausgebaut werden, professionelle Sterbebegleiter gehören in jedes Altenheim und in jedes Krankenhaus", machte die Superintendentin deutlich. Hilfreich wären zudem Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. "Sie führen dazu, sich Gedanken um das eigene Sterben zu machen und mit Menschen des Vertrauens das Gespräch darüber zu suchen". Tonino Nisipeanu