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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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22. März 2007

Internationaler Frauentag

Ziel: Verwirlichung von Chancengleichheit und Gleichberechtigung

UNNA - Am 8. März, dem internationalen Frauentag, konnten Frauen und Männer in Unna auf dem Alten Markt zwei Clowninnen beobachten. Elisa Schulz und Astrid Hauke traten als Theater "supabella" auf. Sie spielten etwa eine Stunde mit dem Thema "Frauen". Sie sangen oder tanzten und sprachen Frauen und Männer an. Organisiert war diese Aktion vom Mädchen- und Frauennetzwerk Unna. Das Netzwerk hat sich 1995 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Einrichtungen, Gruppen und interessierten Frauen, die sich für Frauen und Mädchen in der Stadt Unna einsetzen. Gegenseitige Information, Unterstützung und Zusammenarbeit sind die Ziele, die durch gemeinsame Aktionen begleitet werden. Die Geschäftsführung im Netzwerk liegt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Unna, Josefa Redzepi, und der Frauenbeauftragten des evangelischen Kirchenkreises, Elke Markmann. Ein fester Programmpunkt ist seit Jahren die inhaltliche Gestaltung von Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag. Seit einigen Jahren werden am 8. März in der Innenstadt Blumen an Frauen verteilt. Dieser Tag wird somit zum Anlass genommen, auf eine angenehme Art und Weise auf Frauen aufmerksam zu machen. Der Internationale Frauentag wird seit etwa 100 Jahren gefeiert. Zunächst wurde um das Frauen-Wahlrecht gekämpft. Dies ist zwar längst erreicht. Allerdings gibt es nicht nur Erfolge für die Gleichberechtigung für Frauen, sondern auch manche Rückschritte. Der internationale Frauentag wird daher auch in Zukunft weiterhin nötig sein, um sich einerseits über bereits Erreichtes gemeinsam zu freuen und andererseits gemeinsam für noch ausstehende Ziele einzustehen. Verwirklichung von Chancengleichheit ist in allen Bereichen der Gesellschaft, auch in der Kirche, noch längst nicht erreicht. Eine Superintendentin und eine Bundeskanzlerin sind Schritte auf dem Weg zu einer Gleichberechtigung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.  Elke Markmann