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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

05. Februar 2007

Evangelische Christen bei katholischer Abendmesse

Ökumenische Bibelwoche Abschluss

UNNA - Katholische Samstagabendmesse in St. Martin: dieses Mal sitzen auch zwei Dutzend Protestanten in den Kirchbänken. Feierlicher Abschluss einer dreiteiligen "ökumenischen Bibelwoche" in Unna-Süd mit einer vom Billmericher evangelischen Pfarrer Jochen Müller angestoßenen Reflexion über "Macht - Geld - Religion". Um dieses Thema kreisten in den Tagen zuvor gemischtkonfessionelle Gesprächrunden in den Gemeindehäusern in Billmerich, in der Gartenvorstadt (ev. Jonahaus) und in der Martinsgemeinde. Da initiierte der katholische Geistliche Hans-Jürgen Schmitz gemeinsames Nachdenken über "Toleranz", da stieß Pfarrer Helmut Schwalbe Erfahrungsaustausch zu Konflikt-Bewältigung im kirchlichen Raum an. Biblischer Hintergrund waren die Berichte der Apostel Paulus und Petrus über Vorgänge in der Urchristenheit. Den Christen beider Bekenntnisse kommt es in Unna-Süd darauf an, dass entgegen manchem Stillstand bei den Kirchenführungen der ökumenische Prozess an der Basis weiterläuft. Gerade bei den Bibelwochen zu Jahresbeginn hat sich bei den drei beteiligten Gemeinden inzwischen eine feste Tradition etabliert. Wenn auch in dieser Abendmesse Abendmahl und Eucharistie nur im Vorbereitungsabschnitt gemeinsam begangen werden konnten, hofften manche im Kirchenrund, dass nicht erst "Enkel und Urenkel erleben" würden - so einer der Geistlichen - dass dieses evangelische wie katholische Sakrament ohne Trennung gefeiert werden kann. Eben darüber reflektieren die christlichen Gesprächspartner in ihrer nächsten Gesprächsrunde am 15. März. U. Knies