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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

10. November 2006

Pfarrkonferenz im Berufskolleg

BERUFSKOLLEG 
Herausforderung und Chance für die Kirche

UNNA - Angelika Burgholz, Kollegleiterin im Märkischen Berufskolleg begrüßte jetzt rund 20 Pfarrerinnen und Pfarrer in ihrer Schule zur Pfarrkonferenz. Anfangs stellte sie das neu eingeführte Berufsgrundschuljahr vor, das jungen Leuten die Möglichkeit gibt schon einmal einen Blick auf den Berufsalltag zu werfen. Doch auch der Mangel an Ausbildungsplätzen führe einige Jugendliche zum Berufsgrundschuljahr. Dort sei es möglich erste Erfahrungen zu sammeln, um später bessere Chancen bei Bewerbungen zu haben. Die Zusammenarbeit mit der Kirche in Bezug auf Praxisstellen (z.B. in Kindertagesstätten) sei "sehr gut", betonte Angelika Burgholz.    In seiner Andacht forderte Pfarrer Andreas Müller: "Wir brauchen einen Blick darauf, was dran ist im Stadtteil."  Kirche und Schule verbinde das gemeinsame Problem der mangelnden Aufmerksamkeit bei Schülern. Dabei könnten nicht wenige von ihnen die Hilfe eines Seelsorgers, Pfarrers oder Lehrers gut gebrauchen, jemanden mit dem sie über ihre Probleme reden können. "Fast jede fünfte Pfarrstelle im Kirchenkreis ist eine Schulpfarrstelle"führte Müller aus. Es fehle den Pfarren jedoch die Zeit, gleichzeitig Lehrer und Seelsorger zu sein.   Nach einem Kaffee und von den Schülern vorbereiteten Kuchen, referierte der Leiter des Berufskollegs Werne, Helmut Gravert. Dabei ging es um die Probleme der Schüler, sowie die Möglichkeiten der Lehrer und Schulpfarrer ihnen zu helfen "Zwar können Gespräche mit den Schülern oft hilfreich sein", führte er aus, "doch es gibt auch Fälle in denen man machtlos ist."      In der anschließenden Diskussion zum Thema wurde die weitere Gestaltung der Schulseelsorge erörtert. Denn: den Schulpfarrern fehlt es oft an Zeit, da sie meist die volle Stundenzahl unterrichten. Verschiedene Meinungen gab es zu der Vereinbarkeit von Schul- und Gemeindepfarramt.       M.S.