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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

22. November 2006

22.11. Buß- und Bettags-Gottesdienst zu Sterbehilfe

Mittlerweile fester Bestandteil des ökumenischen Miteinanders von Kirchenkreis und Dekanat Unna ist, dass alljährlich vom ACK-Unna (Arbeitskreis Christlicher Kirchen) zum gemeinsamen Gottesdienst in die Unnaer Stadtkirche eingeladen wird. Der Gottesdienst wird am Mittwoch, dem 22. November,  um 19.30 Uhr in der Stadtkirche Unna gefeiert.  "Die Abschaffung des Buß- und Bettages als staatlichem Feiertag war vor einigen Jahren der Anlass, diese Tradition zu begründen. In ökumenischer Verbundenheit sollte und soll ein Zeichen für die Bedeutung dieses Gedenktages gesetzt werden", erläutern der Kamener Pfarrer Andreas Dietrich und sein Amtsbruder Georg Birwer vom kath. Pastoralverbund Unna.   Die thematische Ausrichtung des Gottesdienstes, so Andreas Dietrich, orientiert sich dabei jedes Jahr an drängenden Fragestellungen im Schnittfeld von Kirche und Gesellschaft. In diesem Jahr hat sich die ACK-Gruppe dafür entschieden, die gesellschaftliche Kontroverse um die Sterbehilfe und eine angemessene Form der Begleitung von Menschen am Lebensende aufzugreifen. So steht der Gottesdienst unter dem Leitwort: "Die Würde des Menschen am Ende seines Lebens". Am Gottesdienst beteiligt sind auch ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Palliativstation des Katharinen-Hospitals Unna, die ihre Erfahrungen einbringen wollen. Der Franziskaner P.  Werenfried Wessel, früher Leiter des kath. Forums in Dortmund, heute in der Seelsorge an Sterbenden tätig, wird die Predigt halten. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Bläserinnen und Bläsern aus dem Kirchenkreis Unna unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Karl-Heinz Saretzki.    tn