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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

30. Oktober 2006

Neues "Tauf"-Fenster

GLASKUNST von Wilhelm Buschulte verschönert Jona-Gemeindehaus

UNNA - Eine Kirchengemeinde investiert. 12.000 Euro für ein neu gestaltetes Kirchenfenster im Unnaer Jona-Haus sind unter  heutigen Verhältnissen keine Kleinigkeit. "Das ist ein mutiges Zeichen", zitiert  Pfarrer Helmut  Schwalbe erfreut einen jungen Mann seiner Gemeinde. Ein "Tauf"-Fenster, farbenfroh und lebendig wirkend, gestaltet und verschönert  jetzt das Gemeindehaus in der Gartenvorstadt. Ein weiteres Fenster mit dem anderen protestantischen Sakrament, dem Abendmahl, soll noch folgen – und dafür wurde am letzten Sonntag bereits eine Kollekte zusammengelegt.   Wie schon beim Propheten "Jona" selbst, der bereits 2003 als Fensterkunst-Motiv Einzug hielt, liegt die künstlerische Ausführung beim 83jährigen Wilhelm Buschulte. Dem über Unna weit hinaus bekannten heimischen Künstler, dessen Werke den Aachener Kaiserdom ebenso wie die Frankfurter Paulskirche zieren, ist das Wirken fürs Jona-Haus eine Herzensangelegenheit.  Der praktizierende Katholik mit hoher  ökumenischer Sensibilität – die Lutherbibel aus den Händen seiner evangelischen Großmutter hält er in Ehren - schätzt jede ökumenische  Annäherung. Ein rühriger Förderverein hat die Finanzierung möglich gemacht. Genauso engagiert geht die Gemeinde der Gartenvorstadt auf Spenden-Sammlung zugunsten des nächsten Buschulte-Beitrags. Und wenn es nach Helmut Schwalbe geht und die Gesundheit Buschultes es  zulässt, soll dann auch noch das vierte vorhandene Gemeindehaus-Fenster die fröhliche Handschrift des großen Unnaer Künstlers und dessen Motto "Soli deo gloria" tragen.  KnD