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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

30. Oktober 2006

Kinder auf den Spuren der Natur

WALDWOCHEN: Kita Luna in den Wald verlegt

UNNA - Welches Kind weiß heute noch unterschiedliche Pflanzen zu unterscheiden, kennt sich mit Pilzsorten aus oder beschäftigt sich lieber mit Naturmaterialien, anstatt vor dem Computer zu sitzen? Damit die Kinder die Natur (wieder-) entdecken können, verlegt die diakonische Kindertagesstätte Luna in der Heinrichstraße in Unna-Königsborn zeitweise ihre Räumlichkeiten in den Wald.   
Im Trimm-Dich-Wald in Bönen können drei Wochen lang je zehn von 30 Kindern pro Woche den Wald in seiner natürlichen Vielfalt, mit seinen einheimischen Tieren und genieß- sowie ungenießbaren Früchten kennen lernen. Die Sprösslinge dürfen herum toben, "Buden bauen", auf Entdeckungstour gehen und ein Waldsofa herstellen. Ob bei eigenständigen Unternehmungen oder nach Anleitung der Erzieherinnen, "die Kinder erfassen die Natur mit allen Sinnen. Sie speichern die Erlebnisse als Erfahrung ab und profitieren davon auf ihrem gesamten Bildungs- und Lebensweg", berichtet Leiterin Stefanie Grotz. Wer bespielsweise einmal einen roten Fliegenpilz im Wald gesehen hat, wird sich jedes Mal wieder erinnern, dass dieser giftig ist ebenso wird er wissen, dass Maronen genießbar sind.   Begleitet wird das Projekt von interessierten Eltern, die es jedesmal schätzen, ein paar Tage mit ihrem Nachwuchs im Wald zu verbringen. "Ohne ihre tatkräfitge Unterstützung wäre die außergewöhnliche Aktion gar nicht möglich", betont Claudia Bauer, stellvertretenden Leiterin der Kita Luna. Die Eltern engagieren sich beispielsweise als Fahrer. "Wir danken den Eltern hierfür."   
Die beliebten Waldwochen finden jährlich, im Wechsel mit den Jahreszeiten, statt. Und ganz gleich, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Sie machen nicht nur den Kindern jede Menge Spaß.