Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Die Stiftskirche Fröndenberg wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Das Kirchenschiff selber wurde damals vom „normalen“ Volk genutzt. Der Bereich unter der Empore wurde lange als eine Art Krypta ausgewiesen. Hier fanden z.B. einige Grafen von der Mark, aber auch Äbtissinnen ihre letzte Ruhestätte (z.B. Graf Otto – 1262, Graf Engelbert – 1391). Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Der Marienaltar im Seitenschiff der Stiftskirche ist in seiner Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Er ist um 1400 entstanden und wird Konrad von Soest zugeschrieben. Er erzählt einen Marienzyklus und setzt damit kirchliche Legendenbildung und biblisches Material in Farbe um. Der Reichsadler auf dem Altar mit den Initialen FR für Friedericus Rex (Preußenkönig Friedrich) erinnert an die Fürsorgeflicht Preußens gegenüber der Stiftskirche seit der Säkularisation von 1803. Die Kirche gehört bis heute dem Land Nordrhein-Westfalen in der preußischen Rechtsnachfolge.

Zurück zur Seite

30. Mai 2021

You are welcome, even tomorrow

Einer der Teilnehmenden des online-Partnerschaftstreffens war Bischof Alex Malasusa (großes Bild). Er lud ein nach Tansania und bedankte sich für die lebendige Partnerschaft zwischen Deutschland und Tansania.

Partnerschaftstreffen mit Tansania fand online statt

Damit sich die Beteiligten der ökumenischen Partnerschaft zwischen Unna und Dar es Salaam treffen, müssen 9.000 Kilometer überwunden werden. Nicht so bei dem ersten großen gemeinsamen Treffen im Jahr 2021. Das fand online statt und brachte fast 30 Mitglieder der Partnerschaftsgruppen zusammen.

Die Gelegenheit, auf diese Weise die Partnerschaft zwischen Kirchenkreis und Gemeinden in Unna und denen in der Ost- und Küstendiözese der Ev.-lutherischen Kirche Tansanias (ELCT-ECD) mit Leben zu füllen, ließ sich auch Bischof Alex Malasusa nicht nehmen. Er betonte in seinem Grußwort: „Sie sind immer herzlich eingeladen, nicht erst im nächsten Jahr, auch schon morgen.“ Die für den Herbst geplante Delegationsreise nach Tansania war pandemiebedingt ausgefallen, auch der Ersatztermin in diesem Herbst ist allen Beteiligten noch zu ungewiss. Nun geht es in die Planung für 2022.

Gemeinsam Pandemiefolgen überwinden

Interesant war es zu hören, wie das letzte Jahr die Gemeinden hier und dort verändert hat. Auch in dem ostafrikanischen Land hat Corona Einschnitte gebracht, erschwerend kam eine sehr unklare Politik des vorherigen Präsidenten hinzu. Für die Überwindung von Pandemie-Folgen hatte der Kirchenkreis Unna jüngst einen Teil aus einem landeskirchlichen Ökumenfonds bereitgestellt, dies konnte während der Videokonferenz verkündet werden. Die tansanischen Gemeinden sind traditionell besonders in diakonischen Dingen engagiert.

Ausblick auf 2022

Auch Superintendent Dr. Karsten Schneider nahm am Treffen teil. Auch er wäre im Herbst Teil der Delegation gewesen, umso mehr begrüßte er nun die Möglichkeit der digitalen Kontaktaufnahme: „Ich freue mich darauf schon sehr und bin zuversichtlich, dass wir uns dann auch wirklich begegnen können – wir werden das dann ganz besonders schätzen.“ Organisiert hatten das Treffen der Vorsitzende des Tansania-Arbeitskreises im Kirchenkreis Unna, Dietrich Schneider und Reverend Ernest Kadiva, Leiter der Regionalen Abteilung Afrika der Vereinten Evangelischen Mission in Dar es Salaam.

Sieben Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Unna sind in einer Partnerschaft mit jeweils einer Kirchengemeinde Der ELCT-ECD, dazu sind drei Kirchenkreise mit dem hiesigen Kirchenkreis verbunden. Im diesem Jahr blicken die Partner auf 35 Jahre Partnerschaft zurück.

ds