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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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21. Mai 2021

Schatzkiste für die Kleinsten

Hermann Schiefer (Kindergartenwerk) erhält den symbolischen Schlüssel für die Schatzkiste von Matthias Fischer (UKBS). (Foto mit Dank: UKBS)

Kita in Holzwickede in neuen Räumen

Ein wahres Schatzkästchen ist das neue Gebäude: Die KiTa „Schatzkiste“ in Holzwickede hat ein neues Zuhause. Der Neubau steht jetzt an der Unnaer Straße, schräg gegenüber der evangelischen Kirche. Viel Platz, viel Licht und modern eingerichtet. Am 21.05.2021 gab es die offizielle Schlüsselübergabe, denn Bauherr ist die Unnaer Kreis- Bau- u. Siedlungsgesellschaft mbH (UKBS), das Kindergartenwerk im Evangelischen Kirchenkreis Unna nutzt das Gebäude.

Anfang Mai sind die Kinder und Mitarbeitenden von Hengsen in das neue Gebäude gezogen. Dieses zeichnet sich durch große Fensterflächen mit viel Ausblick auf das großzügige Spielgelände aus. Mittendrin steht eine riesige Esche, um die die KiTa quasi drumherum gebaut wurde. Für 80 Kinder bietet die „Schatzkiste“ Platz, 17 Personen, von Pädagoge*innen bis zu Hauswirtschaftskräften, sorgen sich um die Schatzkiste-Kinder. Für die Gemeinde Holzwickede stellt der Neubau auch eine wichtige Erweiterung der benötigten Betreuungsplätze dar. Aber die sind schon alle ausgebucht.

Offenes Konzept in offenem Haus

„Gemeinsam Zuversicht leben. Weil wir den Kindern Freiheit geben, eigene Wege zu gehen.“ – so das Motto der Einrichtung. Das lässt sich nun noch besser umsetzen, Gebäude und Gelände bieten dazu beste Voraussetzungen. Die Einrichtung hat ein offenes Konzept. Die Kinder verbringen ihren Tag nicht in festen Gruppen, sondern können je nach Lust und Laune zwischen Forscherraum oder Kreativecke oder Aussenspielplatz wählen. Dies ist zur jetzigen Zeit eingeschränkt, da die Kinder ihren Tag während der Pandemie in Bezugsgruppen verbringen müssen. Doch das wird, so hoffen alle Beteiligten, bald der Vergangenheit angehören.

Viele Beteiligte freuen sich über Umzug

Noch letzte Arbeiten müssen fertiggestellt werden. Es fehlen noch die wenige Handgriffe im Aussengelände und einige Möbelteile müssen noch aufgebaut werden. Doch die eigentlichen Arbeiten sind beendet. Grund genug für alle Beteiligten, dies nun offiziell zu feiern. UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer überreichte den Schlüssel an Hermann Schiefer, Geschäftsführer des Kindergartenwerkes im Ev. Kirchenkreis Unna. Dazu kamen auf dem Gelände zusammen Architekt Simon Köhnemann, Annegret Hoffmann als Presbyterin der Ev. Kirchengemeinde Holzwickede und Opherdicke, Landrat Mario Löhr, KiTa-Leiter Thomas Kupke, Holzwickedes Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Pfarrer Philipp Reis von der hiesigen Kirchengemeinde und Theo Rieke, UKBS-Aufsichtsrat (Foto im Hintergrund von rechts).

Zur Internet-Seite der Ev. Kindertagesstätte "Die Schatzkiste"

ds