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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten.

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10. Mai 2022

Safari njema!

Die Delegierten des Ev. Kirchenkreises und der Gemeinden freuen sich schon auf die Reise im Oktober.

Delegation des Ev. Kirchenkreises bereitet sich auf Tansania-Reise vor

Am 1. Oktober ist es soweit: dann werden 15 Menschen aus dem Ev. Kirchenkreis Unna sich auf die Reise nach Dar es Salaam machen. Dort sind die Gemeinden der Ev.-luth.-Kirche Tansanias, zu denen Partnerschaften bestehen. Jetzt hat die Gruppe die Reisevorbereitungen begonnen. Dazu gehörte auch ein Sprachkurs.

Aus Vertretern der Gemeinden Königsborn, Massen, Frömern, Fröndenberg und Bausenhagen und Heeren-Werve besteht die Delegation, hinzu kommen noch drei aus dem Kirchenkreis. Eigentlich war schon im Jahr 2020 die Begegnung geplant, kann aber erst jetzt stattfinden. „Nach sechs Jahren sind wir sehr gespannt auf unsere Partner und freuen uns auf die Begegnung“, so Dietrich Schneider, der Vorsitzende der Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis. Auch Superintendent Dr. Karsten Schneider wird der Delegation angehören, für ihn ist es die erste Begegnung mit der Partnerschaftsarbeit.

Zur Vorbereitung gehört nicht nur die inhaltliche Beschäftigung mit dem Land in Ostafrika. Auch ein wenig von der Sprache wollte die Gruppe kennenlernen. Dazu lud sie Jana Eckei ein, die selbst ein Jahr in Tansania gelebt hat. Neben Begrüßungsformen und einer kurzen Vorstellung gab es auch eine kleine Einführung in Etikette und Alltagssituationen. Mit dem Wunsch "Safari njema", also "Gute Reise" können nun alle Reisenden etwas anfangen und antworten ganz selbstbewußt: "Asante sana!" "Herzlichen Dank!".

„Wir werden es wohl nicht schaffen, Gespräche zu führen. Aber Menschen in ihrer Landessprache zu begrüßen und ein paar Begriffe zu kennen, ist ja auch ein Zeichen des Respektes“, beschreibt Schneider den Sinn der Vorbereitung. „Aber im Wesentlichen werden wir Englisch sprechen, das funktioniert ganz gut.“

Seit über 25 Jahren unterhalten Gemeinden und der Kirchenkreis Unna Kontakte nach Dar es Salaam. Ob Jugendbegegnungen, gemeinsame diakonische Projekte oder, wie in der letzten Zeit, auch online-Gottesdienste, so gab es in dem letzten Vierteljahrhundert vielfache Berührungspunkte. Die jetzige Reise ist die turnusgemäß alle vier Jahre stattfindende gemeinsame Begegnung alle beteiligten Gemeinden aus Unna.

ds