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Pauluskirche Kamen: Von der romanischen Vorgängerkirche vom zwölften Jahrhundert ist noch der wuchtige Westturm mit seinem geneigten Helm erhalten - der "schiefe Turm" ist weithin erkennbares Wahrzeichen der Stadt. Der heutige stattliche, klassizistische Saalbau mit eingezogenem 5/8 Chor wurde von 1844 bis 1849 nach den Plänen des Baurates Buchholz aus Soest errichtet. Im Innenraum tragen verkleidete Pfeiler drei Emporen, die auch den Balkenunterzug der flachen Holzdecke und den Dachstuhl stützen. Die Holzdecke wurde 1897 in drei Felder aufgeteilt und neu verbrettert

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Di, 20. Februar 2024

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16. Januar 2024

Pfarrerin Maike Imort verstorben

Maike Imort (l.) im Gespräch in der Moschee-Gemeinde. Der interreligiöse Dialog war ihr besonders wichtig.

Am 4. Januar 2024 verstarb Pfarrerin Maike Imort nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren.

Maike Imort war zuletzt Pfarrerin am Hansa-Berufskolleg in Unna und dort für den evangelischen Religionsunterricht verantwortlich. Dort war sie maßgeblich am Aufbau der Beratungsarbeit beteiligt, sie leitete viele Jahre das Beratungsteam des Berufskollegs. Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium haben sie als zugewandte und verlässliche Lehrerin und Gesprächspartnerin geschätzt. Sie war Bezirksbeauftragte für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Ihr Engagement für einen modernen und offenen Religionsunterricht war bemerkenswert. Besonders am Herzen lag ihr überdies der interreligiöse Dialog. Gerade für Begegnungen mit dem Islam setzte sie sich ein. So initiierte sie am Berufskollegs interreligiöse Feiern gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern. „Wir müssen Abschied nehmen von unserer großartigen Kollegin und Schulpfarrerin. Maike – du fehlst uns allen sehr!“, so das Lehrerkollegium des Hansa Berufskollegs Unna.

Im Ev. Kirchenkreis Unna war sie Beauftragte für den christlich-muslimischen Dialog. Superintendent Dr. Karsten Schneider: „Der Evangelische Kirchenkreis verdankt Maike Imort viel. Wir sind ihr zutiefst zu Dank verpflichtet. Den Angehörigen und Freunden gilt unser Mitgefühl. Maike Imort wissen wir nun in der Hand Gottes geborgen, von dem sie ihr Leben lang erzählt hat.“

ds