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Die Margaretenkirche in Kamen- Methler ist eine spätromanische Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht mitten im Ortsteil umgeben von Fachwerkhäusern und umrahmt mit dem gegenüber liegenden Lutherhaus (Gemeindehaus) den Lutherplatz. Wertvolle Fresken schmücken den Altarraum. Die Kirchenfenster sind in den 90er Jahren erneuert worden und wurden vom norddeutschen Künstler Siegfried Assmann entworfen. Öffnungszeiten: Mittwochs von 15 bis 17.30 und sonntags von 15 bis 17 Uhr Anschrift: Lutherplatz, 59174 Kamen

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24. Mai 2024

Mit Herzblut mit der Gemeinde verbunden

Ehrenamtliche und Hauptamtliche der Gemeinde berichteten dem Visitationsteam des Ev. Kirchenkreises von der Gemeindearbeit in Unna.

Tagesvisitation in Unna

Die Evangelische Kirchengemeinde Unna stand im Mittelpunkt einer Tagesvisitation am Donnerstag, den 23. Mai. Ein Team aus dem Kirchenkreis um Superintendent Dr. Karsten Schneider traf viele Mitarbeitende, haupt- und ehrenamtlich, in Unnas Innenstadtgemeinde. 

In den letzten Wochen und Monaten war die Ev. Kirchengemeinde Unna auf unterschiedlichste Weise im Gespräch: dabei ging es um die Schließung des Jona-Hauses oder die Baustelle Stadtkirche, um Raumkonzepte bis hin zum Glockengeläut. An der Aufzählung wird deutlich, wie sehr sich Unnas evangelische Innenstadtgemeinde verändert hat und weiter verändern wird. Aber auch, welche Rolle eine lebendige Gemeinde in einer Stadtgesellschaft übernimmt und wie sie von dort gesehen wird. Kurz: die Evangelische Kirchengemeinde Unna steckt mitten in großen Veränderungen. Da kam die Visitation gerade zur rechten Zeit. Denn bei einer solchen Visitation besucht ein Team des Kirchenkreises eine Gemeinde, nimmt wahr, gibt Hinweise, hört zu und stellt Fragen. Am Donnerstag, den 23. Mai wurde die Gemeinde in Unna visitiert. 

Der rote Faden der Gesprächsthemen mit verschiedenen Gruppierungen war das Wort Veränderungsprozess. Die zukünftige Nutzung der Stadtkirche ist ein solcher Prozess, ebenso die Kinder- und Jugendarbeit oder die Kirchenmusik. Hier geht es auch um die Kooperation mit den Nachbargemeinden in der Stadt. Seit ein paar Jahren gibt es in der Gemeinde ein IPT, kurz für Interprofessionelles Pastoralteam. Auch dieses Konzept stand im Blickpunkt des fünfköpfigen Teams, dass die Gemeinde den ganzen Tag über visitierte. Ein Treffen mit den Vertretern der ehrenamtlichen Gruppen gehört stets auch zum Programm. Von der Jugend- und Seniorenarbeit über Kirchenmusik bis zu diakonischen Angeboten erzählten die Vertreter von ihren Erfahrungen und Herausforderungen. „Unser Angebot tut den Menschen von Herzen gut, das macht Freude zu sehen“, so berichtete stellvertretend für die Ehrenamtlichen eine Mitarbeiterin von ihrem Engagement. „Wir sind froh, dass wir so viele Menschen haben, die mit Herzblut mit der Gemeinde verbunden sind“ betonte Pfarrerin Dr. Jula Well.

Erste Rückmeldungen erhielt das Presbyterium noch am gleichen Abend, am drauffolgenden Sonntag berichtete Superintendent Dr. Karsten Schneider und Leiter des Visitationsteams im Gottesdienst von den Eindrücken: „Wir haben viel gehört von Sorgen und Ängsten, begründeten und unbegründeten, von kleinen Ärgernissen, aber vor allem auch von großer Freude über wirklich viel Gelungenes, von Menschen, die gerade durch die Veränderungen aufmerksam werden und neu dabei sind.“ Mit Blick auf die Gemeindeleitung hob Schneider hervor: „Ihr habt euch im Presbyterium nicht gescheut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, weil sie nötig waren, um Zukunft zu ermöglichen und eben nicht vor die Wand zu fahren.“ Damit sei die Grundlage gelegt für eine bestimmt segensreiche Zukunft der Gemeinde.

ds