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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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02. Oktober 2019

Mehr Plätze in Kindertagesstätten

Mit einer Open-Air-Andacht im Garten des ehemaligen Pfarrhauses wurde der Standort „Noah 2“ in Hemmerde eröffnet.

Betreuungsangebot im Ev. Kirchenkreis wird erweitert

Wenn auch im bundesweiten Durchschnitt die Bevölkerung immer älter wird, besteht im Kirchenkreis Unna zurzeit ein anderer Trend: die Anzahl der Kinder bis 6 Jahre wächst. Das bedeutet auch, dass die Anzahl der Betreuungsplätze in Tageseinrichtungen für Kinder steigt. Gleich zwei Einrichtungen im Kindergartenwerk sind davon betroffen: in Unna und Holzwickede erweitern KiTas ihre Kapazität.

Die Kindertagesstätte Noah in Hemmerde hat jetzt ihre neuen Räume eröffnet. Das direkt benachbarte ehemalige Pfarrhaus wurde hierfür umgebaut. Die Umbaukosten hat die Stadt Unna finanziert, dort ist jetzt Platz für weitere 20 Kinder. In „Noah 2“ finden die unter dreijährigen Platz. Mit einer Andacht und einer folgenden Begehung der Räume konnten sich Interessierte, Eltern und die Öffentlichkeit ein Bild vom gelungenen Umbau machen. Hermann Schiefer, Geschäftsführer des Kindergartenwerkes im Ev. Kirchenkreis Unna zeigte sich über den fertigen Umbau dankbar: „Wir danken allen, die den schnellen Umbau ermöglicht haben, besonders der Stadt, den Planern und Handwerkern“. Fast pünktlich mit dem neuen Kindergartenjahr konnte dort der Betreib nach nur dreimonatiger Umbauzeit aufgenommen werden. Für die nächsten fünf Jahre hat sich der Kirchenkreis mit der Stadt für diese Lösung vereinbart, dann werden der Bedarf und eine eventuelle Fortführung überprüft.

In Holzwickede steht der Start noch aus. Am 28.10 wird es den Spatenstich für den Neubau der KiTa „Schatzkiste geben. Dann entsteht an der Unnaer Straße in Opherdicke eine Einrichtung mit 85 Plätzen. Bisher konnten am alten Standort inklusiver der Auslagerung einer Gruppe im Feuerwehrhaus 60 Kinder betreut werden. Am 23.10. sind Eltern und Anlieger zu einer Informationsveranstaltung um 20.00 Uhr im benachbarten Gemeindehaus eingeladen. Bauherr ist die UKBS in einem sogenannten Investorenmodell: das Gebäude wird durch den Investor errichtet, der vermietet langfristig an den Träger.

In Unna und Holzwickede stiegen im letzten Jahr die Anzahl der Kinder bis 6 Jahre. Waren 2017 noch 917 Holzwickeder jünger als sieben, zählte man im letzten Jahr 950, in Unna stieg die Zahl von 3.414 auf 3.673. Hinzu kommt, dass die Anzahl der Kinder unter drei Jahren in den KiTas stetig wächst. Auch in den anderen Kommunen sieht es ähnlich aus. „Wir sind an mehreren Stellen im Gespräch über räumliche Veränderungen, wollen aber immer mit den KiTas ortsnah bleiben“, erläutert Hermann Schiefer die Entwicklung.

Das Team um Leiterin Diana Ersel (Mitte) vor dem umgebauten Haus, in dem nun die neue Gruppe untergebracht ist.
Ein offenes Gebäude mit viel Platz und Licht entsteht ab dem Herbst als Neubau für die KiTa Schatzkiste in Opherdicke.
ds