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Die Stiftskirche Fröndenberg wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Das Kirchenschiff selber wurde damals vom „normalen“ Volk genutzt. Der Bereich unter der Empore wurde lange als eine Art Krypta ausgewiesen. Hier fanden z.B. einige Grafen von der Mark, aber auch Äbtissinnen ihre letzte Ruhestätte (z.B. Graf Otto – 1262, Graf Engelbert – 1391). Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Der Marienaltar im Seitenschiff der Stiftskirche ist in seiner Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Er ist um 1400 entstanden und wird Konrad von Soest zugeschrieben. Er erzählt einen Marienzyklus und setzt damit kirchliche Legendenbildung und biblisches Material in Farbe um. Der Reichsadler auf dem Altar mit den Initialen FR für Friedericus Rex (Preußenkönig Friedrich) erinnert an die Fürsorgeflicht Preußens gegenüber der Stiftskirche seit der Säkularisation von 1803. Die Kirche gehört bis heute dem Land Nordrhein-Westfalen in der preußischen Rechtsnachfolge.

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25. Dezember 2020

„lebenzeiten“ per Video

Sängerin Anna Kopp (l.) steht im Scheinwerferlicht, während Jörn Spiegelberg (2.v.l.) und Dietrich Schneider (r.) Bild und Ton im Blick haben.

Monatliche Online-Gottesdienste im neuen Jahr

Mit einem Segens-Gottesdienst am 1. Januar startet die Serie „Lebenszeiten“. Einmal im Monat kommt aus dem Evangelischen Kirchenkreis Unna ein Gottesdienst online – stets aus einer Kirche und gestaltet aus einer Gemeinde oder Region oder einem kirchlichen Arbeitsfeld. Der Gottesdienst richtet sich an Menschen in ganz bestimmten Lebenssituationen.

Monatliche Gottesdienste online

Pfarrer/-innen, Presbyter/-innen, Musiker/-innen und Gemeindeglieder stehen dabei für die Aufzeichnung vor der Kamera, während das Team aus dem Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises die Technik im Blick hat. Kamera, Ton, Regie und schließlich der Schnitt bis zum fertigen Video kommen vom Kirchenkreis, das Team vor der Kamera wechselt jeweils sowie auch das Thema des Online-Gottesdienstes. „Lebenszeiten“ – so das Motto. An Menschen in ganz bestimmten Lebenssituationen wenden sich die jeweiligen Gottesdienste: Verliebte, Trauernde, Suchende, Eltern.

Den Anfang macht der Gottesdienst zu Neujahr, der in Unna schon lange als Segensgottesdienst begangen wird. Zum 1.1.2021 geht er online und ist dann für alle auf dem youtube-Kanal des Ev. Kirchenkreises Unna wie auch auf der Homepage „evangelisch-in-unna.de“ zu finden.

Segensgottesdienst am Neujahrstag

An zwei Terminen standen dafür die Pfarrer Jürgen Eckelsbach, Detlef Main sowie die Pfarrerinnen Barbara Dietrich, Renate Weißenseel und Susanne Stock in der Friedenskirche Massen vor der Kamera. Für die musikalischen Einspielungen und die nötigen Tonspuren sorgten Sängerin Anna Kopp mit Andreas Schäfer am Piano und für die Instrumentalstücke Irina Thiel (Piano). So beginnt das Jahr 2021 mit dem Segen Gottes, wie Pfarrer Jürgen Eckelsbach in seiner Online-Begrüßung erläutert. Keine leichte Aufgabe, denn online und in dieser Pandemie-Zeit geht dies nicht mit Nähe und Handauflegen. „…aber wir können uns den Segen Gottes schenken lassen und ihn weitergeben. Wir können anders berührt werden – im Herzen und in der Seele“, beschreibt Pfarrer Eckelsbach. Und das ist im Video durchaus gelungen, da sind sich alle Beteiligten einig. Hinzu kommen, wie in einem üblichen Gottesdienst auch, Psalm und Gebet, ein biblischer Impuls, eine Lesung, Fürbitten mit Vater unser, der aaronitische Segen und viel Musik. 

Während der erste Video-Gottesdienst der Reihe „lebenszeiten“ online geht, ist der zweite schon in Arbeit. So wird es am 14. Februar, dem Valentinstag, einen Gottesdienst für Verliebte geben. Drehort wird dann die Ev. Stadtkirche Unna sein.

Das Video ist ab dem 1.1. direkt hier zu sehen. Zum Trailer geht es hier.

 

sd/ds