Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

Zurück zur Seite

04. August 2022

Kirche ist doch anders

Laura Bartzik (l.) und Andrea Goede (r.) präsentieren das Programm der Bildung für das zweite Halbjahr.

Aktuelles Bildungsprogramm und neue Referentin der Erwachsenenbildung

Viel Neues gibt es im Bildungsreferat des Ev. Kirchenkreises Unna. Pünktlich zum Sommerferienende ist das Programm für das zweite Halbjahr erschienen und gibt auf 60 Seiten einen Überblick über die verschiedensten Angebote, von Eltern-Kind-Gruppen, dem Café Knirps, Frauensalons bis hin zu kreativen Kursen. Neu ist zudem Laura Bartzik. Sie ist die neue Referentin der Erwachsenenbildung.

Besonders gereizt hat sie die Vielfältigkeit in diesem Bereich. „Man hat so viele Möglichkeiten“, erzählt sie. Die Vielfältigkeit kommt auch im neuen Programmheft zu tragen, an dem Laura Bartzik allerdings noch nicht beteiligt war. Die Angebote setzen sich aus der Familien- und Erwachsenbildung sowie dem Frauenreferat zusammen.

Neue Referentin

Laura Bartzik fühlte sich beim Kirchenkreis sofort gut aufgehoben. „Kirche ist doch anders, viel herzlicher“, ist sie von ihren ersten Tagen im Kreiskirchenamt begeistert. Dabei hatte die 29-Jährige den Kirchenkreis als Arbeitgeber erst gar nicht auf dem Schirm. In Hamm geboren und aufgewachsen, pendelte sie nach der Schule zum Studium nach Osnabrück. Dort studierte sie Kosmetologie, Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie Germanistik fürs Lehramt an berufsbildenden Schulen. Während des Studiums war es dann aber die Pädagogik, die sie besonders reizte, so dass das Lehramt nach dem Masterabschluss nicht mehr in Frage kam. Es folgten Anstellungen im Corona-Stab der Stadt Hamm sowie im vergangenen Jahr als Projektkoordinatorin bei der IHK. Durch den Zuspruch ihrer Schwester, die im Kitabereich des Ev. Kirchenkreises Hamm arbeitet, kam sie schließlich zum Ev. Kirchenkreis Unna. Die Vielfältigkeit und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Trägern und Kooperationspartnern in der Erwachsenenbildung haben sie gelockt. Der Job habe ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten. Neue Angebote und Kooperationen im Bereich der Kommunikation könne sie sich zukünftig vorstellen. In diesem Bereich gebe es noch viel Nachholbedarf, habe sie in den vergangenen beiden Jahren in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfahren.

Neues Programm

Andrea Goede, Referentin der Familienbildung und Leiterin des Referats Bildung, macht in diesem Zusammenhang auf das neue Bildungsprogramm aufmerksam. Frisch erschienen, sind noch viele Plätze frei, allein an Eltern-Kind-Gruppen bietet die Familienbildung über 30 Angebote in den einzelnen Städten des Kirchenkreises an.

Eine komplette Übersicht und Anmeldungen sind über die Homepage „ev-bildungsportal-unna.de“ möglich. Das Programmheft zum download ist hier.

sd