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Die Auferstehungskirche Weddinghofen wurde 1954 erbaut, zunächst als Kirche eines Bezirkes der Kirchengemeinde Methler. Seit 1971 gehört Weddingofen zur Friedenskirchengemeinde Bergkamen. Der Kirchbau erinnert in seiner Form an ein Ei. Der damalige Superintenden und Altpräses Alfred Buß schriebt in de Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Kirche: „Mit dem Ei als Symbol der Auferstehung wird die nicht leicht verstehbare Osterbotschaft, die der Kirche den Namen gegeben hat, schon Kindern einsichtig. Diese die tödlichen Grenzen des Lebens sprengende Botschaft ist in Weddinghofen seit 50 Jahren in Stein und Glas gesetzt.“ Innen findet sich ein Taufstein von Carl-Ernst Kürten, eine Raupach-Orgel und ein Chorfenster "Das himmlischen Jerusalem" von Heinz Lilienthal. Eine Barbara aus Kohle für die Barbarafeiern sowie das Kreuz der Benediktinerabtei aus Meschede erinnern bis heute an die Bergbautradition des Ortes.

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11. Juni 2024

Geburtshilfe bleibt wichtig

Noch im Jahr 2022 besuchte zuletzt eine große Delegation die Geburtsstation Mtoni und pflanzte dort Bäume. Nun geht das Partnerschaftsprojekt neue Wege.

Partnerschaftsprojekt mit Tansania auf neuen Wegen

Seit fast zehn Jahren kooperieren der Evangelische Kirchenkreis Unna wir mit der Ost- und Küstendiözese der Ev.-lutherischen Kirche in Tansania in Sachen Geburtshilfe. Eine Geburtsstation in Dar es Salaams Stadtteil Mtoni konnte so mit aufgebaut werden. In der nächsten Zeit wird sich diese Kooperation verändern.

Für die Station Mtoni wurde medizinische Gerät gesammelt, Geld für den Einkauf von Materialien vor Ort und für Schulungen der Mitarbeitenden. Sogar zwei Besuche von Personal aus der Geburtsstation hier in Unna mit der Möglichkeit, Erfahrungen in hiesigen Krankenhäusern zu sammeln, gehörten dazu.

Nun wird diese Station geschlossen, da auch dort im Gesundheitswesen Reformen anstehen, Fachbereiche zusammengelegt werden und sich Krankenhäuser spezialisieren. Die Zeit des Unna-Mtoni-Projektes ist damit zu Ende. Doch damit endet nicht die Zeit der Zusammenarbeit in Sachen Geburtshilfe. Zurzeit laufen Vorbereitungen für eine zukünftige Zusammenarbeit. Ganz konkret betreibt die Ev. Lutherische Kirche Tansanias zwei weitere Geburtsstationen ca. 200 Kilometer von Dar es Salaam entfernt in einer infrastrukturell weitaus schwächeren Umgebung. Dorthin sind jetzt schon einige der medizinischen Geräte umgezogen, die vorher in Mtoni verwendet wurden. Und auch einige der Mitarbeitenden werde das wohl noch tun.

Jetzt starten Gespräche, wie und an welchem Standort die Partnerschaft zwischen der tansanischen und deutschen Kirche weitergeführt werden soll. „Denn dass wir in diesem Bereich uns weiter engagieren wollen, das steht fest. Das sind wir auch den vielen Unterstützern hier schuldig“, so Dietrich Schneider vom Tansania-Arbeitskreis des Kirchenkreises. In der Vergangenheit haben sowohl viele Privatpersonen das Projekt unterstützt, aber auch die Ev. Kirche von Westfalen wie die Vereinte Evangelische Mission. Das dies bei einer Neuauflage so bleiben wird, darauf hofft Schneider auch weiterhin.

ds