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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Von 2018 bis 2022 wurde die Kirche aufwendig saniert.

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Archiv

03. Mai 2023

Ausweitung der Präventionsarbeit zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Stefan Kracht (KK Hamm) und Janina Scherlich (KK Unna) mit ihren Zertifikaten. Sie haben erfolgreich an der ersten Schutzkonzeptberater-Ausbildung teilgenommen.

Scherlich und Kracht für Schutzkonzepte geschult

Janina Scherlich (Unna) und Stefan Kracht (Hamm) arbeiten in den Ev. Kirchenkreisen Unna und Hamm seit einiger Zeit als Präventionsfachkräfte zur Umsetzung des Kirchengesetzes zum Schutz vor sexualisierter Gewalt (KGSsG) der Ev. Kirche von Westfalen. Jetzt haben sie sich weiter fortgebildet und in vier Modulen an der ersten Schutzkonzeptberater-Ausbildung der PsG NRW (Landesstelle Prävention sexualisierte Gewalt) erfolgreich teilgenommen. 

Im Rahmen der Präventionsarbeit „hinschauen – helfen – handeln“ in den beiden Kirchenkreisen wurden zu Beginn von allen Mitarbeitenden die Führungszeugnisse eingesehen, denn alle Mitarbeitenden – egal welcher Abteilung – sind verpflichtet, bei Anstellung ein Führungszeugnis vorzulegen. Es folgten Informationsschulungen, gegliedert nach Einsatzbereichen. Nun steht die Erstellung von Schutzkonzepten für alle Einrichtungen an.

Durch das Landeskinderschutzgesetz, welches 2022 verabschiedet wurde, sei für viele Einrichtungen der Druck größer geworden, ein Schutzkonzept zu erstellen, weiß Stefan Kracht. Klar sei aber auch, dass es keine klaren Richtlinien gebe. Hier setzt die PsG NRW an, die in ihrer Rolle als Landespräventionsstelle Standards vermitteln möchte. So wurde dem Erstellen eines Schutzkonzeptes im Rahmen der Ausbildung reichlich Raum gegeben. Janina Scherlich und Stefan Kracht widmeten sich den Schwerpunkten Potenzial und Risikoanalyse, Intervention und Aufarbeitung/Rehabilitation. Auch der rechtliche Rahmen des Landeskinderschutzgesetzes NRW stand auf dem Stundenplan. Da an der Fortbildung die Teilnehmenden aus den unterschiedlichsten Bereichen – Sportvereinen, Feuerwehr, Kita und Selbstständige – vertreten waren, konnten viele verschiedene Blickwinkel und Expertisen behandelt werden. Diese Erfahrungen und Lerninhalte will man weiter bündeln und nutzen.

„Es ist geplant, ein Netzwerk aufzubauen“, erläutert Stefan Kracht. So wollen sich alle neuen Schutzkonzept-Berater*innen zweimal im Jahr zum Austausch treffen. Auf Ebene der beiden Kirchenkreise Hamm und Unna sind Janina Scherlich und Stefan Kracht nun in ihrer Funktion als Präventionsfachkräfte für alle Arbeitsbereiche ansprechbar, wenn es um das Thema Schutzkonzepte geht. „Wir können dabei helfen, den Prozess anzustoßen, zu organisieren, können Methoden und Möglichkeiten vorstellen, wie die Schutzkonzepte vor Ort partizipativ erstellt und weiterentwickelt werden können. Hierbei sehen wir uns auch als Dienstleister und freuen uns auf Anfragen", betont Scherlich zum Abschluss.

Seit dem 1. Mai arbeitet Janina Scherlich in einer vollen Stelle als Präventionsfachkraft im Kirchenkreis Unna. Damit konnte ihre Tätigkeit deutlich ausgeweitet werden, bisher war sie mit halber Stelle für den Arbeitsbereich zuständig.