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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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18. März 2019

Mit Pfefferpothast und Apfelpresse

In der Jugendkirche Hamm trafen sich die Akteure des "Abends der Begegnung" und bereiteten geminsam das regionale Angebot vor

Region beim Eröffnungsabend in Dortmund

Wenn am 19. Juni beim Evangelischen Kirchentag 22 Gemeinden und Einrichtungen aus dem Gestaltungsraum Hamm/Unna zum „Abend der Begegnung“ in der Dortmunder Innenstadt einladen, können sich die Besucherinnen und Besucher auf ein reichhaltiges kulinarisches Angebot freuen.

Doch nicht nur das: Auch zahlreiche Mitmachaktionen von einer „Oase des Segens“ bis zur Fotoaktion „Für Vielfalt und Toleranz“ sind in Planung. Das wurde jetzt beim dritten Vorbereitungstreffen in der Hammer Jugendkirche deutlich. Die Kirchentags-Koordinatoren Pfarrer Markus Riedler (Hamm) und Diakon Dietrich Schneider (Unna) waren jedenfalls beeindruckt - ebenso wie die zahlreichen Akteure, die ihre Beiträge vorstellten und sich miteinander vernetzten. Denn dem Einfallsreichtum sind, abgesehen von Vorschriften für Hygiene und Nachhaltigkeit, kaum Grenzen gesetzt. Wenn alles klappt wie geplant, wird allein schon das Speiseangebot für jeden Geschmack etwas bieten: Westfälischer Pfefferpotthast, vegetarisches Stielmuß und natürlich Reibekuchen, Brat- und Currywurst stehen neben Falafeltaschen, Pellkartoffeln mit Wiesenkräutern und westfälischen Pumpernickelschnittchen auf der Karte. Dazu kann, wer will, auf einer Apfelpresse frischen Apfelsaft keltern. Und auch das ist für die Region sicher als typisch anzusehen: Die Koptisch-Orthodoxe Gemeinde Unna wird mit ägyptischen Gemüsespeisen dabei sein.

Mehr als dicke Lippe

Der Abend der Begegnung zum Auftakt des Kirchentages rechnet mit 200.000 Gästen. Die Kirchenkreise der Westfälischen Landeskirche, so die Idee, übernehmen dafür das Catering und geben damit zugleich ihre Visitenkarten ab. Dass das zumindest im Zusammenwirken der Kirchenkreise Hamm und Unna gelingen wird, daran dürfte es kaum noch Zweifel geben. Gemeinsam als Region sind die beiden Kirchenkreise untrer dem Motto "Mehr als dicke Lippe" dort zu entdecken. Markus Riedler und Dietrich Schneider dankten daher allen Beteiligten, die mitmachen. Diese sind: die Kirchengemeinden Bockum-Hövel, Friedenskirche Bergkamen, Hamm, Hemmerde-Lünern, Mark-Westtünnen und Pelkum-Wiescherhöfen, CVJM Heessen, Ev. Jugend im Kirchenkreis Hamm, Ev. Jugend Opherdicke und Holzwickede, Ev. Jugend in der Region Unna, Mobile Kinder Werkstatt, Friedrich-Wilhelm-Stift, Holzwerkstatt Unna, Jugendkirche Hamm, Kirche-Wagen, Koptisch-Orthodoxe Gemeinde Unna, Männerforum Kamen, Notfallseelsorge Unna, Ökumenischer Arbeitskreis Holzwickede, ThomasKulturKirche, Trägerverbund der Kitas im Kirchenkreis Hamm und Werkstadt für Demokratie und Toleranz sowie beide Kirchenkreise.