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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

15. Februar 2018

Väter und Kinder leben wie die Indianer

Drei Tage lang leben wie Indianer – das ermöglicht das diesjährige Vater-Kind-Festival.

Vater-Kind-Festival in Rüthen

Das diesjährige Vater-Kind-Festival findet vom 10 bis 13. Mai in Rüthen statt. Dann werden 700 Väter und Kinder ihre Zelte auf einer großen Wiese des Diözesanzentrums aufschlagen. Das Motto lautet: „Leben! Wie die Indianer.“ Väter können sich ab sofort mit ihren Kindern dazu anmelden.

Drei Tage langen leben die Teilnehmer in einzelnen Stämmen zusammen. Dort wird der Tage miteinander verbracht. Für alle auf dem Festival gibt es Workshops, Spiele, Musik und Aktionen. Am Lagerfeuer wird gegrillt und gesungen – eben ein Leben, wie bei den Indianern. "Was uns in unserer technisierten Alltag verloren gegangen ist: Im Einklang mit der Natur zu leben! – das wollen wir einüben“, so lädt Männerpfarrer Dirk Heckmann zum Festival ein. Mit einem großen Team Ehrenamtlicher bereitet er das Treffen vor. Nach der Schließung  der Oase Stentrop war das Festival in Hamm und im letzten Jahr in Erfurt, nun ist es in Rüthen nahe des Möhnesees angekommen. Zunächst war es in Holzwickede geplant, doch die Auflagen in diesem Naturschutzgeboiet machten die Durchführung dort unmöglich. „Wir sind froh, diesen Ort gefunden zu haben, dort ist alles, was wir brauchen.“, freut sich Heckmann über den am Zentrum befindlichen Pfadfinderzeltplatz.

Anmeldungen liegen als Flyer in den Gemeindehäusern aus und sind auf der Seite www.vater-kind-aktionen.de zu finden. Dort gibt es auch ständig weitere Neuigkeiten rund um das Festival. Die Teilnahme kostet 75 Euro für die Väter und 35 Euro für die Kinder, ab dem dritten Kind ist die Teilnahme kostenfrei. Evangelische Väter erhalten 10 Euro Rabatt.