Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

Zurück zur Seite

Archiv

15. Januar 2018

Wir werden besucht

Bereits im Jahr 2013 begab sich Präses Annette Kurschus auf eine kurze Rundreise durch den Kirchenkreis - hier beim Stopp an der Dorfkirche Bausenhagen.

Landeskirchliche Visitation im Juli 2018

Kirchengemeinden kennen das: alle paar Jahre steht eine Visitation ins Haus. Dann kommen Menschen aus dem Kirchenkreis und besuchen die Gemeinde, lernen die Stärken und Fragen kennen, geben Ratschläge und Einschätzungen. In diesem Jahr ist es der Ev. Kirchenkreis Unna, der besucht, also visitiert wird.

Vom 1. bis zum 4. Juli wird eine Delegation der westfälischen Landeskirche den Kirchenkreis Unna visitieren. Das läuft ähnlich wie in den Gemeinden: Fachleute aus einzelnen Arbeitsgebieten gehen in Gruppen oder Einrichtungen, führen Gespräche mit Verantwortlichen und nehmen so wahr, was hier geschieht und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Vier Schwerpunkte sollen es sein, die in den Blick genommen werden: Seelsorge, Kindergärten, Bildungsarbeit und gesellschaftliche Verantwortung. Zurzeit entstehen die Pläne für einzelne Besuche. Da diese nur am 2. und 3. Juli stattfinden, gibt es viel zu organisieren. Jetzt schon klar ist: es wird ein enger Zeitplan.

Kurschus in Unna

Neben den vier thematischen Gruppen nimmt Präses Annette Kurschus auch noch Termine außerhalb der Schwerpunkte wahr. So wird es ein Treffen mit Bürgermeistern und Abgeordneten geben, zudem werden ökumenische Kontakte gepflegt. Insgesamt bis zu 50 Einzeltermine gilt es, auf die zwei Tage zu verteilen. Schulpfarrer Andreas Müller ist damit beauftragt, die Visitation vorzubereiten.

Empfang

Am 1. Juli werden die Visitierenden Gemeindegottesdienste besuchen, offizieller Auftakt ist dann mit dem Eröffnungsgottesdienst um 18.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Unna. Am letzten Tag, dem darauf folgenden Mittwoch gibt es erste Rückmeldungen an den KSV, denen ein ausführlicher Bericht folgt. Den Abschluss bildet ein Empfang der Kirchenleitung, hierfür wurde die Kettenschmiede in Fröndenberg als Veranstaltungsort ausgewählt.

Visitationen sind eine regelmäßige Einrichtung der Evangelischen Kirche. Sie bieten die Möglichkeit, das Leben in einem Kirchenkreis durch Fachleute von außerhalb in den Blick zu nehmen. Einmal im Jahr führt die Landeskirche von Westfalen eine Visitation durch, besucht einen der insgesamt 28 Kirchenkreise. Unna wurde zuletzt im Jahr 1997 visitiert.