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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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16. Oktober 2017

Auspacken und loslegen!

Anja Wulf und Mitarbeitende des Mtoni Diaconical Centers sichten die Hilfslieferung für die Krankenstation in Mtoni, Dar Es Salaam.

Hilfstransport in Tansania angekommen

Von der Idee, medizinische Geräte für eine Geburtsstation zu sammeln,  bis zum Auspacken der Container vor Ort hat es ein Jahr gedauert. Für die Hebammen Anja Wulf und Michaela Pfeiffer aber zunächst Grund zu großer Freude, denn sie konnten jetzt vor Ort die Hilfsgüter in Augenschein nehmen und ihrer Bestimmung übergeben.

Im letzten Jahr war Anja Wulf, Hebamme aus Frömern, mit einer Delegation des Ev. Kirchenkreises Unna zu Besuch im Mtoni Diaconical Center in Dar Es Salaam. Dort entstand angesichts der dürftigen Ausstattung die Idee, diese Lücke zu schließen. Und zwar mit Geräten, die in Geburtstationen bei uns nicht mehr benötigt wurden. So kam eine ansehnliche Sammlung zusammen, die im Sommer auf Reise gehen konnte. Nun durften die beiden Fachfrauen den Container auf seinem letzten Teil der Reise begleiten und die Geräte ihrer Bestimmung übergeben.

Heile angekommen!

Die Geräte haben Transport gut überstanden – dies ist die erste gute Nachricht. Vom OP-Tisch bis zum Blutdruckmonitor ist alles wohlbehalten angekommen. Zwei CTG-Geräte haben die beiden noch in ihrem eigenen Gepäck mitgebracht, die gab es erst nach Abreise des Containers als Spende. Zusammen mit den Mitarbeitenden der Krankenstation ging es ans Auspacken und Aufbauen. Schnell wurde klar, wie dringend die Geräte hier auf ihren Einsatz warten. Als nächster Schritt steht noch die Genehmigung als echte Geburtsstation an, die das diakonische Zentrum jetzt deutlich einfacher beantragen kann. Dann ist sogar eine Erweiterung der Aktivitäten in Sachen Geburtshilfe für die kleine Station möglich.

Anja Wulf und Michaela Pfeiffer berichten von ihren Erlebnissen in Tansania auf einem eigenen Blog hier