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Ev. Stiftskirche Fröndenberg Die Kirche wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Zum Stift gehörten das Stiftsgebäude nebenan von 1661 und das Boeslagerhaus von 1783. Aufgrund der politischen Verflochtenheit des Stifts mit den Fürstenhäusern lief die Reformation eher auf dem persönlichen Bereich der Stiftsdamen ab. Schon bald gab es im Stift die katholische, die lutherische und die reformierte Konfession. Die Kirche wird bis heute sowohl evangelischer- wie auch katholischerseits genutzt. Aufgrund der zugewiesenen Gottesdienstzeiten (bis 9.00 Uhr morgens) entschloss sich die katholische Kirchengemeinde schließlich, eine eigene Kirche (St. Marien, 1895) zu bauen. Anschließend wurde der Turm der Stiftskirche gebaut.

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Archiv

08. November 2017

Fünftes Café Knirps eröffnet

Volles Haus zur Eröffnung des Café Knirps in Heeren-Werve.

Katrin Hoffmann war mit Sohn Julius (2 Jahre alt) die erste, die zur Neueröffnung des Café Knirps ins Ev. Jugendheim an der Mittelstraße kam. Und sie war nicht die einzige, denn viele Mütter folgten mit ihren Kindern. Schnell füllte sich der Raum beim ersten offenen Treff des Café Knirps. Mit dem Konzept trifft die Ev. Familienbildung des Kirchenkreises Unna, die den ungezwungenen Treffpunkt für Eltern mit ihren Kleinkindern in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Heeren-Werve anbietet, in eine Marktlücke.

„Das ist eine super Idee“, freut sich Katrin Hoffmann. „Für die kleinen Kinder gibt es hier sonst nichts.“ Sie freut sich, nun Eltern mit gleichaltrigen Kindern kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Sohn Julius fühlte sich jedenfalls schon wohl und spielte mit den anderen Mädchen und Jungen.

Rund 20 Mütter und Großmütter kamen mit ihren Kindern zur Eröffnung des Café Knirps. Da hatte Leiterin Anja Schröter alle Hände voll zu tun. Waffeln hatte sie gebacken und natürlich gab es auch Kaffee und Tee. Schließlich soll bei den wöchentlichen Treffs eine gemütliche Atmosphäre entstehen, in der sich Eltern ohne Zwang treffen, austauschen, Freunde treffen und Kontakte knüpfen können, während die Kinder gemeinsam spielen. Und bei Bedarf steht Anja Schröter mit Tipps und Anregungen rund ums Thema Erziehung und den Umgang mit Alltagssituationen in der Familie zur Verfügung.

Begeistert zeigten sich auch Pfarrer Andreas Taube und Dipl. Päd. Andrea Goede (Leiterin der Ev. Familienbildung). Es sei schön und wirklich erfreulich, dass dieser Treffpunkt so gut angenommen werde. So hatte man gemeinsam schon erste Ideen, wie das Café Knirps weiter bestückt werden könnte. Mehr Spielzeug und eine Gittertür zum Flur sollen folgen.

Das Café Knirps ist jeweils dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr im Ev. Jugendheim an der Mittelstraße 66 in Kamen-Heeren geöffnet. Jeder kann kommen, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das Café Knirps in Heeren-Werve ist die fünfte Einrichtung dieser Art. Die Ev. Familienbildung bietet den offenen Treffpunkt auch in Unna-Königsborn, Unna-Massen, Unna Mitte und in Holzwickede an.