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Ev. Stiftskirche Fröndenberg Die Kirche wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Zum Stift gehörten das Stiftsgebäude nebenan von 1661 und das Boeslagerhaus von 1783. Aufgrund der politischen Verflochtenheit des Stifts mit den Fürstenhäusern lief die Reformation eher auf dem persönlichen Bereich der Stiftsdamen ab. Schon bald gab es im Stift die katholische, die lutherische und die reformierte Konfession. Die Kirche wird bis heute sowohl evangelischer- wie auch katholischerseits genutzt. Aufgrund der zugewiesenen Gottesdienstzeiten (bis 9.00 Uhr morgens) entschloss sich die katholische Kirchengemeinde schließlich, eine eigene Kirche (St. Marien, 1895) zu bauen. Anschließend wurde der Turm der Stiftskirche gebaut.

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Archiv

21. September 2017

Ein Tag für die Gesundheit

Auch das gehörte zum Gesundheitstag dazu: gemeinsames Singen zum Tagesbeginn.

Mitarbeitende im Kindergartenwerk erleben Auszeit vom Alltag

Wer täglich sich um andere kümmert, der kommt schnell selbst zu kurz. Damit dies nicht geschieht, haben die Mitarbeitenden des Kindergartenwerkes im Ev. Kirchenkreis Unna nun einen Gesundheitstag verbracht. 210 Kolleginnen und Kollegen, Erzieherinnen, Reinigungskräfte und Hausmeister, beschäftigten sich in Haus Villigst in Schwerte einen Tag lang damit, was sie bei ihrer Arbeit gesund hält.

Der Gesundheitstag wurde in Kooperation mit der AOK Nordwest veranstaltet. Die AOK begleitet das Gesundheitsmanagement von Anfang an. Einen so großen Gesundheitstag hatte man dort bisher noch nicht durchgeführt. Ein lebendiger Vortrag über „Alternsgerechte Gestaltung von Arbeit in Kitas“ eröffnete den Tag. Danach konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden: ob progressive Muskelentspannung oder Kurz-Bewegungsprogramme für zwischendurch  oder Qi Gong, jeder konnte selbst erproben, was hilft, im Alltag entlastend zu wirken. Besonderes Interesse galt auch dem Thema Burn-Out-Vorbeugung in Vortrag und Diskussion. „Die Mitarbeitenden haben den Tag zum Auftanken wahrgenommen. Wir wollen mit solchen Angeboten den hohen Anforderungen, denen die Mitarbeitenden ausgesetzt sind, etwas entgegensetzen, was ihnen gut tut.“, so blickt Herrmann Schiefer, Geschäftsführer des Kindergartenwerkes auf den Gesundheitstag zurück.

Seit zwei Jahren führt der Ev. Kirchenkreis Unna ein betriebliches Gesundheitsmanagement durch. Dazu gehören sowohl Analysen, welche Bedingungen gesundes Arbeiten braucht wie auch konkrete Maßnahmen, die die Gesundheit fördern. Die Mitarbeitenden der Kindertagesstätten wurden als erste Mitarbeitendengruppe im Kirchenkreis befragt, der Gesundheitstag war eine der Maßnahmen, die sich daraus ergaben.