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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

12. August 2016

Zuwachs im Kindergartenwerk

Die KiTa "Unter den Bäumen" in Billmerich ist eine der vier Neuen im Kindergartenwerk.

Vier Einrichtungen gehören neu dazu

Wenn in diesen Tag der Betrieb in den Kitas und Familienzentren im Kirchenkreis wieder los geht, dann geschieht dies in vier Einrichtungen unter neuer Trägerschaft: in den beiden Gemeinden Dellwig und Holzwickede und Opherdicke ist nun auch das Kindergartenwerk der Träger.

Mit dem "Familienzentrum Caroline Nordlicht" und der KiTas "Löwenzahn" in Holzwickede und der "Schatzkiste" in Hengsen sowie der KiTa "Unter den Bäumen" in Billmerich sind es nun 20 Einrichtungen, die im Kindergartenwerk des Kirchenkreises zusammen geschlossen sind. Mit dem 1. August, dem Start des neuen Kindergartenjahres, wurde der Wechsel vollzogen.

In einem starken Verbund

Der Ev. Kirchenkreis hat im Jahr 2005 einen Trägerverband der Kindertagesstätten gegründet. Damit werden die Presbyterien entlastet und Personalentscheidungen in einem größerem Zusammenhang getroffen. So wird die wachsende Belastung auf viele Schultern verteilt. Einzelne Einrichtungen sind durch veränderte gesetzliche Vorgaben immer weniger in der Lage, zu überleben. Doch ein großer Verbund hat mehr Möglichkeiten der Gestaltung.

Vieles bleibt

Die Änderung werden die Kinder und Eltern im Alltag kaum bemerken: das Personal bleibt, Konzeptionen und Kooperationen werden wie vorher gestaltet. Die Mitarbeitenden haben allerdings einen neuen Arbeitgeber und die Rolle der Gemeinde, die vorher Träger war, hat sich damit gewandelt. Es bleibt jedoch bei einer Einbindung der Gemeinde in die Arbeit mit den Kindern. Mehr noch: die ist ausdrücklich gewünscht und vielleicht sogar einfacher, wenn die organisatorischen Anforderungen nun viel weniger gemeindlich gestemmt werden müssen.

Zum Kindergartenwerk hier
Zum Ev. Familienzentrum Caroline Nordlicht" hier
Zur Ev. Tageseinrichtung für Kinder "Löwenzahn" hier
Zur Ev. Tageseinrichtung für Kinder "Unter den Bäumen" hier